Julias Schuhe – Eine Fetischgeschichte

Letzte Aktualisierung: 16.08.2020

Julia ist 17, wohnt in Berlin und hat vor Kurzem eine Ausbildung als Modeverkäuferin angefangen. Ihr Vater hat sich vor 3 Jahren wegen „Unüberbrückbaren Hindernissen“ scheiden lassen, sein Verhältnis zu Julia ist nach wie vor sehr gut, nur mit seiner Ex-Frau hat er keinerlei Kontakt mehr.

Julias Vater ist mit seiner neuen Freundin nach Köln gezogen, sie kommt ihn regelmäßig über’s Wochenende besuchen. Ihr Vater schenkt ihr immer das Zugticket und gibt ihr auch reichlich Taschengeld mit. „Mädel, Du verdienst ja nix, wie sollste da ordentlich das Leben genießen können?“ sagt er immer. „Aber gib ned alles für Klamotten und Schuhe aus, verstanden?“ Er kennt Julia eben zu gut, aber im Endeffekt ist es ihm egal für was sie das Geld ausgibt, Hauptsache sie kann sich was gönnen.

Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)
Julia in Nike Air Force

Ihre Mutter, Brigitte, lebt von Hartz IV, ihr neuer Freund (Robert), Maurer, ist vor 6 Monaten bei ihnen eingezogen, ohne dass Julia gefragt wurde was sie davon hält. Generell ist das Verhältnis zwischen Julia und ihrer Mutter nicht das Beste.

Brigitte war nach der Scheidung Alkoholabhängig und hat in der Zeit öfters gesagt wie undankbar Julia ist. „Ich hab wegen Dir meine Karriere als Chef-Sekretärin aufgegeben und jetzt sieh mich an. Ich reiß mir von dem bisschen Geld den Arsch auf, um Dir ein tolles Leben zu bieten und Du maulst rum, nur weil Du nicht auf jede Party darfst. Hörst Du Dir eigentlich selbst zu? Merkst Du nicht wie egoistisch das klingt?? Immer nur ‚Ich, ich, ich‘. Und was ist mit mir? Hat mich jemand gefragt ob ich schwanger werden will? Und jetzt steh ich da, leb vom Amt und Dein Vater ist abgehauen!“

Brigitte ist mittlerweile trocken, für die Sprüche während der Zeit ihrer Alkoholabhängigkeit hat sie sich nie bei Julia entschuldigt und Julia wusste genau, dass die Worte auch genau so gemeint waren. Wie krank ist das denn? Eifersüchtig auf die eigene Tochter! Einmal hat Julia ihrer Mutter ins Gesicht gesagt, sie soll ihr armseliges Leben in den Griff bekommen, anstatt Julia alles zu verbieten und alles dafür zu tun, dass sie genauso endet wie ihre Mutter.

Danach ist sie bei der Tür raus und zu einer Freundin gefahren und 1 Woche nicht mehr heimgekommen. Erschwerend hinzukommt, dass Robert, der Freund ihrer Mutter, Julia sehr attraktiv findet, was definitiv nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Brigitte bekommt das natürlich mit, dass ihr Freund mehr an Julia interessiert zu sein scheint als an ihr und auch dafür hasst sie ihre Tochter.

Das Weihnachtsgeschenk

An Heilig Abend saßen alle zusammen beim Essen. Das war die Bedingung: gemeinsam Abendessen und Geschenke aufmachen, danach durfte sie auf die Party. Sie hat es früher schon gehasst, diese erzwungene Famlienharmonie. Julia schwor sich, wenn sie mit der Ausbildung fertig ist, zieht sie von zuhause aus. Vielleicht ist ja ihre beste Freundin dabei zusammen eine WG zu eröffnen. Sie könnten sich noch ein drittes Mädel dazunehmen, um die Kosten nochmals zu senken. So bleibt noch genug Geld für’s Leben über und mit 2 netten Mädels zusammenwohnen macht bestimmt Spaß.

Aber noch dauert es 3 Jahre bis sie den Plan in die Wirklichkeit umsetzen kann und solange muss sie bei dem beschissenen Weihnachtsscheiß mitmachen. Und es ist ja nicht einmal so, dass Julias Mutter gut kochen kann, im Gegenteil. Sie schafft es sogar, dass Wasser verbrannt schmeckt. Deswegen gibt es auch Weihnachten nur den Fertigfraß vom Discounter.

Brigitte, Robert und Julia saßen also zusammen am Tisch. Es gab „Hähnchen Party Box“ vom Lidl. Dazu gab es selbstgemachten Kartoffelsalat: rohe Kartoffeln in Öl ertränkt. Es war grausam. Brigitte und Robert machten einen auf verliebte Pfaue und sie fragte sich was sie hier verloren hat. Dann gab es die Geschenke. Brigitte reichte Julia ein Geschenk und schon beim in die Hand nehmen erfühlte sie, es war irgendwas zum Anziehen.

Meistens war es eine Mütze „Du brauchst was Warmes bei der Kälte“ Pullis in der falschen Größe oder Socken „Davon kann man nie genug haben.“ Von der Größe des Geschenks dürfte es wohl wieder ein Pulli in Größe 46 sein, dabei trug Julia Größe 42. Ihre Mutter sollte das doch verdammt nochmal wissen, die beiden haben dieselbe Größe bei Klamotten.

Julia machte das Geschenk auf, es war ein Jeans-Minirock und auf den ersten Blick sah sie, der war ihr zu weit. Sie hatte bereits einen sehr ähnlichen im Kleiderschrank.
„Ich muss Dir etwas gestehen“ sagte ihre Mutter. „Ich habe mir vor einigen Wochen Deinen Jeansrock ausgeliehen. Du ziehst Dich immer so sexy an, ich wollte mich auch mal sexy fühlen. Leider hat ihn Robert beim Sex zu hastig runtergezogen, da ist er gerissen. Also habe ich Dir einen Neuen gekauft.“

Bitte was??? Ihre Mutter trägt einfach ohne zu fragen ihre Klamotten? Das darf doch wohl nicht wahr sein! Hat sie das schon öfters gemacht? Und überhaupt: sie trägt Julias Sachen und kennt nicht ihre Kleidergröße? Das wird ja immer schlimmer! „Gottseidank bin ich morgen bei Papa“ dachte sich Julia. Sie durchlebt gerade so viele Emotionen, von Wut, Hass, Enttäuschung, Verachtung, dass sie darauf gar nichts sagen konnte.

Robert überreichte ihr auch ein Geschenk, das war definitiv nichts zum Anziehen. „Merry Christmas, Julia!“ sagte Robert und gab ihr sein Geschenk. Julia nahm es skeptisch entgegen und wusste nicht so recht wie sie reagieren soll.
„Mach auf“ sagte Robert mit einem Lächeln.

Das machte die Sache nicht besser. Ist da Sex-Spielzeug drinnen? Zuzutrauen wäre es ihm. Julia öffnete das Geschenk, Sexspielzeug war es definitiv nicht. Es war ein paar weiße Nike Air Force 1 in Größe 38 1/3. Julia war positiv überrascht. Nicht nur, dass ihr diese Schuhe irrsinnig gut gefallen, auch wusste er, dass Nike etwas kleiner ausfallen und die Größe passte perfekt. Die Schuhe kosten normalerweise um die 130 Euro, was ihr zu teuer war.

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Sie freute sich tatsächlich über das Geschenk und brachte auch ein „Danke“ über die Lippen. „Und was sagst Du zu dem Rock?“ hakte Brigitte nach. Julia sah ihre Mutter mit einem verachtenden Blick an, warf ihr den Rock zu und verschwand auf ihr Zimmer, um sich für die Party fertig zu machen. In Roberts Gegenwart wollte sie sich nicht zu sehr aufstylen…

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Julias Schuhe aus dem Schuhschrank

Julia kam gegen 7 Uhr von der Party. Sie war hellwach und immer noch voller Adrenalin. Sie ging nach Hause, zog sich schnell um und packte ihren Koffer mit Klamotten und Schuhe, um einige Tage bei ihrem Vater überleben zu können. In einer Handtasche hatte sie bereits am Vorabend ihre Schminksachen und Hygieneartikel reingeräumt. Danach ging Julia weiter zum Bahnhof.

Ihre Mutter war noch im Bett, vor 10 Uhr stand sie eh nie auf. Robert saß am Küchentisch bei einer Tasse Kaffee und las am Smartphone die Schlagzeilen des Morgens. Würde er sich nicht irgendwie zu Julia hingezogen fühlen, wäre er ganz okay, so aber hatte sie immer das Gefühl, er zieht sie mit seinen Blicken splitternackt aus und hat im Geiste wilden Sex mit ihr.

Robert machte nie eine anzügliche Bemerkung, auch hat er nie irgendwie versucht sie zu begrabschen, überhaupt hat er sie noch nie angefasst, zumindest nicht bewusst. Und trotzdem geht eine eigenartige Schwingung von ihm aus und wer weiß: vielleicht würde er sie begrabschen und ihr sagen, wie unheimlich scharf er auf sie ist, wenn er die Gelegenheit hätte dies ungestört zu tun.

Als sie bei der Zimmertür rauskam, schaute er von seinem Smartphone auf und begrüßte sie mit einem „Guten Morgen, Julia. Willst Du auch eine Tasse Kaffee bevor Du losfährst?“ Kaffee mit ihm? Allein in der Küche? Ja genau, davon träumt dieser perverse Lüstling doch.
„Nein, ich kauf mir unterwegs einen.“
„Soll ich Dich zum Bahnhof fahren? Dann musst Du nicht so schwer tragen.“
Zum Bahnhof fahren? Mit dem Auto? Das dauert ungefähr 3x so lange als mit der U-Bahn. Und was dann? Fährt er in eine Seitenstraße, um sie zu vergewaltigen? Fick Dich doch ins Knie Du perverses Arschloch, dachte sich Julia.
„Nicht nötig“ sagte sie und war auch schon bei der Wohnungstür draußen.

Nach einer halben Stunde stand Robert auf und ging in Julias Zimmer. Brigitte schlief noch tief und fest, das wusste er auch. Er sah sich in ihrem Kleiderschrank um, aber er fand nicht was er suchte. Am Boden entdeckte er schließlich den zartblauen Pulli in XL, den sie gerne trug. Darunter zog sie sich meistens eine Jeans Shorts an oder ihren Jeansrock, manchmal auch eine kurze schwarze Leggings.

Sie könnte aber auch genauso gut gar nichts drunter anhaben, durch den langen, weiten Pulli sieht man eh nichts außer ihre schönen Beine, an denen sie oft und gerne ihre weißen Nike Air Force trug. Der blaue Pulli roch nach Julias Parfüm, er inhalierte den Duft und ging weiter zum Schuhschrank. Julia trug schwarze Vans, die Chancen standen gut, dass sie die Air Force nicht mitnahm.

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Vor dem Schrank lagen ihre schwarzen Overknee-Stiefel, die sie auf der Party anhatte, unordentlich am Boden. Sie hatte es offensichtlich echt eilig wegzukommen. Bingo! Ihre Nike standen mitten da im Schuhschrank. Die neu gekauften Nikes waren noch in der Schachtel und lagen auf ihrem Bett. Natürlich kannte er ihre Schuhgröße und wusste ganz genau, welche Größe sie bei Nike hatte. Wie oft hat er die Air Force schon gestreichelt? Unzählige Male. Gerade an Wochenenden stand er in der Nacht auf, um Julias Schuhe mit seinem erigierten Glied zu streicheln und sich vorzustellen, wie Julia die Schuhe im Bett beim Sex trug.

Er leckte mit der Zunge über die Sneakers drüber und sein Penis wurde immer härter, dazu der bezaubernde Duft von Julias Parfüm am Pulli. Robert bekam einen sinnlichen Rauschzustand und genoss davon jede Sekunde. Mit seiner Hand fasste er in den rechten Nike und streichelte mit dem Schuh seinen Penis und seine Hoden. Robert glitt mit dem Schuh über die Innenseite seiner Oberschenkel; rauf und runter, runter und rauf. Immer wieder.

Er stöhnte leise vor Begierden, wenn jetzt Julia, aus welchem Grund auch immer, zurückkommen würde oder Brigitte plötzlich ins Zimmer kam, gäbe es gewaltig Ärger. Aber Julia war sicher schon am Hauptbahnhof und Brigitte war um diese Zeit noch nie wach. Also gab er sich ganz seiner Lust hin und die war enorm. Er nahm den Schuh und drückte ihn in Stoßbewegungen auf ein steifes Glied von allen Seiten, immer wieder und immer fester.

Nach gefühlt einer Stunde konnte er dem Samendrang nicht mehr länger zurückhalten und er kam zum Höhepunkt. Er wollte den Orgasmus so lange wie möglich andauern lassen, das regelmäßige Beckenbodentraining wirkte und der Duft des Pullis tat sein Übriges. Etwa eine halbe Minute dauerte der Höhepunkt. Er lag erschöpft, aber glücklich da, er nahm den Penis aus dem Schuh, streichelte drüber und küsste ihn, während er die letzten Reste von Julias Duft am Pulli aufsaugte.
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Nach einer Zeit ließ er den Nike auf den Boden fallen, Robert atmete immer noch tief und schwer. Nach einigen Minuten stand er auf. Er machte sich seine Hose zu, stellte die Nikes wieder zurück, den Pulli legte er zurück auf den Boden. Anschließend ging er in die Küche, trank noch eine Tasse Kaffee und stöberte im Internet. Nach ca. 30 Minuten fuhr es im in den Kopf, dass er sein Sperma in Julias Sneaker hinterlassen hat. Nicht auf den Schuh, sondern direkt hinein!

„Ach Du Scheiße!“ fuhr es ihm siedend heiß durch den Kopf. „Was mache ich jetzt?“ Auf die Außenseite der Sneakers hatte er schon öfters ejakuliert, aber die Spuren hatte er immer mit einem Blatt Küchenrolle und warmen Wasser entfernt. Aber wie soll er seine Spuren jetzt entfernen? Die Sohle kann nicht rausgenommen werden, sonst wäre das kein Problem. Er ging in Julia’s Zimmer, nahm Julias Schuhe aus dem Schrank und schaute sich das Ausmaß an. Anders als sonst, wenn die Außenseite nur etwas feucht war, war der der Fersenbereich voll eingetrocknetem Sperma.

Robert ging in die Küche und nahm sich ein Blatt Küchenrolle, befeuchtete es mit warmem Wasser und gab etwas Spülmittel drauf. Danach ging er wieder in Julias Zimmer und versuchte die Substanz vorsichtig wegzuwischen. So verzweifelt er auf der einen Seite war, so sehr machte ihn der Gedanke gleichzeitig an. Er versucht die Spuren zu entfernen, aber das ging nicht. Der Versuch die Rückstände mit Spülmittel zu lösen machte es eher schlimmer.

Was nun? Den Schuh in die Waschmaschine stecken hätte er intuitiv gesagt, aber der Schuh war staubig und dreckig, es würde auffallen, wenn der Schuh wieder sauber wäre. Außerdem, was wenn Brigitte das mitbekommt? Während der die Sohle schrubbte wurde sein Glied schon wieder steif und es überkam ihm die Lust auf die 2. Runde. „Der Schuh ist eh im Arsch“ dachte er sich, also forcierte er nochmals einen Orgasmus und ejakuliert ein 2. Mal in den Schuh. Genauso heftig wie vorher, vielleicht sogar etwas mehr.

Trotz aller Geilheit hat er ein Problem: wie kann er seine Tat vertuschen? Was, wenn er die Innensohle rausreißt, wäscht und danach wieder reinklebt? Das Problem ist: es gibt keine Innensohle. Der Innenbereich ist fest im Schuh verarbeitet und Julia trägt auch keine Einlagen. Es gab keinen anderen Ausweg, also machte er Julias Kleider- und Schuhschrank wieder zu, und ging mit dem Paar Sneakers in den Hobbyraum.

Robert legte Julias Schuhe in seine Schreibtischschublade, hier würde niemand der Beiden nach ihren Schuhen suchen. Natürlich wird Julia das Fehlen bemerken, aber nachdem Brigitte sich bereits ihren Jeansrock ausgeliehen hatte, fiel der Verdacht nahe, sie hätte sich auch Julias Schuhe ausgeliehen und danach weggeschmissen, warum auch immer. Auf ihn würde der Verdacht jedenfalls nicht fallen und das war gut. Er liebte Brigitte und auch wenn beide dieselbe Statur haben, Julia war süße 17 und Brigitte 53. Brigitte zu lieben schließt doch nicht aus, auch Julia heiß zu finden.

Er wollte ja mit ihr keine Beziehung, er muss nicht einmal mit ihr schlafen. Gut, Lust hätte er schon, sogar Große. Nur ein einziges Mal. Aber er begnügte sich damit an Julias Sachen zu riechen und sich daran aufzugeilen. Sein Plan wäre es gewesen, dass Julia auf die Air Force verzichten kann und sie in die Tonne steckt. Jetzt wo sie so tolle neue Sneakers hatte, die sie schon lange wollte, aber nicht wirklich leisten konnte.

Die alten Sneakers waren an den Spitzen abgewetzt, dreckig und die Innensohle war an manchen Stellen auch ein wenig durchgetreten. Nach seinem Verständnis wäre es eine Frage der Zeit, bis die Mülltonne Julias Schuhe als Geschenk bekam. Dann hätte er die Sneakers aus dem Müll gefischt, sie sauber gemacht und fortan jederzeit etwas Persönliches von Julia gehabt, mit dem er ungeniert spielen konnte. So ist er Julias Handeln zuvorgekommen und hat sich die Nikes eben jetzt schon geholt…


Julia genoss die Woche bei ihrem Papa. Es war um so viel entspannter und seine Freundin ist wirklich nett, die Beiden haben sich auf Anhieb verstanden. Am Abend des 25. Dezembers gab es Geschenke, aufgrund Julias Besuch haben Ihr Vater und Natalie, die Freundin ihres Vaters, die Bescherung einfach einen Tag verschoben, die Idee dazu hatte Natalie. Julia bekam von ihrem Vater einen 100 Euro-Einkaufsgutschein von H&M, Natalie schenkte ihr einen Wellness-Tag, der ein paar Tage später eingelöst wurde.

Es war das volle Verwöhn-Programm: Therme, Sauna und Massage. Natalie war in vielen Dingen mehr Mutter als es ihre leibliche Mutter war, warum konnte sie nicht einfach von ihr adoptiert werden? Natalie würde es im Traum nie einfallen sich an Julias Sachen zu vergreifen, unabhängig davon, dass ihr die Sachen wahrscheinlich nicht passen würden, aber darum geht es auch gar nicht. Es war so ein harmonisches und herzliches Verhältnis, sie fühlte sich vom ersten Tag an wohl.


Julias Schuhe sind verwschwunden

Unterdessen bekam Robert ein schlechtes Gewissen wegen Julias Nikes und auch Panik überkam ihm. Julias Mutter würde das Ganze abstreiten und Robert müsste, wenn es hart und hart kommt bestätigen, dass Brigitte sich nie die Schuhe von Julia ausgeliehen oder gar weggeschmissen hatte. Was, wenn der Verdacht nun auf doch auf Robert fällt? Klar erschien es rein logisch gesehen absurd, warum sollte er sich an Julias Schuhen vergehen? Aber hier könnte sein Geschenk zum Bumerang werden. Der Fremde, der seiner Stieftochter Schuhe schenkt und dazu pass genau. Eigenartig ist es schon, würde das je ein richtiger Vater machen? Irgendwie musste er Julias Schuhe doch sauber kriegen.
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Er hatte eine Idee, die zwar riskant war, aber im Besten Falle seinen Arsch retten würde. „Und wenn es nicht funktioniert? Ach was, es muss einfach…“ ging Robert im Geiste seine Optionen durch. Er würde mit einem Teppichmesser versuchen vorsichtig das eingetrocknete Sperma von der Innensohle zu kratzen. Natürlich würde die Sohle dadurch beschädigt werden, aber vielleicht würde es Julia gar nicht auffallen und falls doch, wären es halt Spuren vom harten Fersengang.

Sie hatte die Schuhe ja oft genug an. Er würde auch noch an der Spitze etwas nachhelfen, um die Abschürfung deutlicher hervorzuheben. Falls Julia die Beschädigung an der Innensohle auffällt und sich ihre Schuhe insgesamt genauer anschaut, soll sie im besten Fall zu dem Entschluss kommen, dass die Lebenszeit der Schuhe zu Ende ist und sie im Müll besser aufgehoben sind als an ihren Füßen.

Aber vorher nutze er noch einmal die Gelegenheit, sich mit den Schuhen einen Orgasmus zu verschaffen. Im Geiste rief er den Geruch von Julias Parfüm in die Nase, um so den Sex mit den Schuhen noch intensiver werden zu lassen. In seinem Kopfkino trieben sie es in Julias Bett wild, hart und hemmungslos und die ganze Zeit würde sie ihre Nikes an ihren Füßen haben und den blauen Pulli tragen, der so verführerisch nach ihrem Parfüm duftet.

Sie würde vor Erregung schreien und mit ihren Schuhen seinen Oberkörper umklammern. Bei all den Gedanken und den Nikes an seinem Penis dauerte es nicht lange, bis die weiße Flüssigkeit in Julias Sneaker glitt. Er sah in den Schuh und war höchst erregt.

Bereits zum dritten Mal hat er es nun schon getan. Zum dritten Mal Selbstbefriedigung in Julia’s Schuh, den sie auch oft barfuß, ohne Socken, anhatte. Vor 1 Woche stand zuletzt ihr Fuß in dem Schuh und passte so perfekt zu Julia’s Körper. Er nahm ein Blatt Küchenrolle, die er vorher nass gemacht hat, und wischte die neuen Spuren weg. Nach einiger Zeit, als alles trocken war, kratzte er mit dem Teppichmesser vorsichtig das eingetrocknete Zeug weg.

Das funktionierte erstaunlich gut, aber natürlich hinterließ es optische Spuren. Robert nahm die Klinge aus dem Messergehäuse raus und schabte behutsam seitlich über sie Sohle, so dass es gleichmäßig war und weniger auffiel. Zufrieden mit dem Ergebnis streichelte er mit der Hand über die Fläche. Es störte nur minimal und wahrscheinlich auch nur, weil er den Grund dafür kennt. Julia würde es wahrscheinlich gar nicht bemerken.

Die spannende Frage war nun, wie er Julias Schuhe unauffällig wieder in ihr Zimmer brachte. Robert musste die nächsten 3 Tage auf eine 120 Kilometer entfernte Baustelle, heute Abend ging es los. Er wusste nicht genau wie lange Julia bei ihrem Vater bleiben würde, sie könnte jeden Tag wiederauftauchen. Unter Tags kann er nicht einfach so mit den Schuhen in ihr Zimmer marschieren. Brigitte müsste dazu unter der Dusche sein oder zumindest auf der Toilette. „Warum hatte ich nicht schon früher die Idee“? schimpfte er mit sich selbst. Er konnte nur hoffen, dass sie mindestens noch 4 Tage wegblieb. So könnte er, nachdem er wieder zuhause war, Julias Schuhe wieder unauffällig in ihrem Schuhschrank zurückstellen.

3 Tage später kam Julia wieder nach Hause. Sie packte ihre Sachen aus und sah dabei die Nikes von Robert. Seine Geste fand Julia immer noch nett. Sie zog ihre Vans aus und probierte die neuen Nikes an. Die passten wie erwartet punktgenau und sehen geil aus. Julia zog die Nikes wieder aus, um sie in ihren Schrank zurückzustellen. Als sie wollte nach ihren Air Force greifen als sie bemerkte, dass die nicht mehr da waren. Wutentbrannt stürmte sie aus ihrem Zimmer ins Wohnzimmer und schrie ihre Mutter an. „Was hast Du mit meinen Nikes angestellt?!?!“

Brigitte wusste nicht wie ihr geschehen ist und brauchte erstmal einen Moment, um sich zu fangen.
„Wo sind meine Nikes?!“, wiederholte Jula die Frage.
„Welche Nikes?“
„Tu nicht so unschuldig. Meine Air Force. Kaum bin ich ein paar Tage weg nutzt Du die Gelegenheit und hast meine Schuhe in den Müll gesteckt!“
„Schatz, ich habe keine Ahnung was Du von mir willst.“
„Ja genau. Du hast Dir meinen Jeansrock ja auch heimlich ausgeliehen und ihn dann kaputt gemacht. Hast Du sie noch alle? Komischer Zufall. Dein Lover schenkt mir neue Schuhe und meine Alten sind verschwunden? War das Deine Idee? Hast Du ihm gesagt, er soll mir neue Schuhe schenken, damit Du meine Alten einfach entsorgen kannst? Als ich ein Kind war, hast Du mir schon hinter meinen Rücken meine Schuhe weggeworfen.“

„Das hältst Du mir wohl noch bei der Grabrede vor, oder? Ich habe Deine verdammten Nuttenschuhe nicht angefasst. Ja, das mit dem Rock tut mir wahnsinnig leid! Und auch dass ich Dir damals die nassen Schuhe in die Mülltonne gesteckt habe. Aber Deine Schuhe würde ich nie anziehen und warum soll ich ausgerechnet diese Schuhe wegwerfen? Da müsste ich Deinen halben Schuhschrank in den Müll stopfen.“
„Und wo sind sie dann? Hä??? Sind sie etwa von allein weggelaufen?“
„Was weiß denn ich was Du mit Deinen Scheiß Schuhen anstellst.“
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In dem Moment ging die Wohnungstür auf und Robert kam rein. Er hörte bereits an der Tür den Streit zwischen Julia und ihrer Mutter. Also war Julia bereits daheim. Er wusste, so ein Streit geht einige Zeit. Zuerst geht es nur um den konkreten Anlass, später kamen allgemeine Beschimpfungen und Beleidigungen von Julia woraufhin ihre Mutter jedes Mal in Tränen ausbrach. Robert hat sicherheitshalber Julias Nikes mit auf die Baustelle genommen, sicher ist sicher. Er wollte unter keinen Umständen auffliegen. Weder Julia noch Brigitte hörten Robert heimkommen, das war gut. Er hörte eine halbe Minute dem Streit zu und registrierte, dass er noch am Anfang war. Die Auseinandersetzung würde also noch etwas andauern. Trotzdem musste es jetzt schnell gehen.

Robert kramte hektisch Julias Nikes aus der Tasche, ging mit ihnen hastig in ihr Zimmer und schob Julias Schuhe mit dem Fuß schlampig unter ihr Bett. Es soll so aussehen, als ob Julia ihre Schuhe versehentlich beim Umziehen unters Bett geschoben hat. Sein Herz raste und sein Puls war bei gefühlten 180 Schlägen pro Minute.

Hoffentlich kommt Julia nicht vorzeitig ins Zimmer zurück, wie würde er erklären, was er dort zu suchen hat? Bei ihrer Laune würde das für ihn richtig übel ausgehen und Brigitte würde ihre Wut auf Julia wohl auch auf Robert kanalisieren. Er huschte blitzschnell wieder aus Julias Zimmer raus zurück zur Wohnungstür und tat so, als ob er gerade den Moment heimgekommen ist. Da stürmte Julia auch schon wieder aus dem Wohnzimmer. „Das war knapp“ dachte sich Robert.


Der Plan

Robert ging ins Wohnzimmer und begrüßte Brigitte, die weinend auf der Couch saß. Er kannte diese Situation nur zu gut und wusste daher, dass es besser ist, Brigitte erstmal allein zu lassen. Also ging er an Julia’s Tür und klopfte an.
„Haub ab und lass mich Ruhe!“ schrie Julia wütend aus ihrem Zimmer.
„Ich bin’s, Robert. Keine Angst, ich komme nicht in Dein Zimmer rein.“
„Verschwinde einfach!“
„Ich habe Eueren Streit mitbekommen. Schon klar, ich bin ein Fremdkörper für Dich, das ist mir vollkommen bewusst. Das ist auch verständlich. Du wurdest nicht einmal gefragt ob das für Dich überhaupt okay ist, dass ich hier einziehe.“
„Lass mich doch einfach in Ruhe“ kam es aus Julias Zimmer trotzig. Fast so wie bei einem kleinen Kind, das zwar bemerkte, dass es im Unrecht war, aber es nicht zugeben kann, ohne das Gesicht zu verlieren.

„Hör zu. Ich wusste nicht, dass Brigitte Deinen Minirock genommen hatte. Das hätte sie definitiv nicht tun dürfen, dazu hatte sie kein Recht. Es sind Deine Sachen und in Deinem Zimmer hat niemand außer Dir Zutritt. Du bist deswegen zu Recht sauer. Das wäre ich an Deiner Stelle auch. Aber ich weiß, dass Brigitte Deine alten Nikes nicht genommen hat.“

„Ich weiß nicht wo sie sind, vielleicht hast Du sie ja aus Versehen beim Umziehen unters Bett geschoben?“ sagte Robert. „Hast Du da schon mal nachgeschaut? Ich kenne das von meiner Tochter, die war auch immer erst auf 180 und hat ihre Sachen dann meistens unterm Bett gefunden.“

Ein genialer Schachzug fand Robert. Das klingt absolut logisch und so schnell wie Julia sich gestern noch in Windeseile umgezogen und am nächsten Morgen in der Früh abgedampft ist, könnte es durchaus sein, dass sie nur glaubt, ihre Schuhe in den Schrank gestellt zu haben. Ihre Overknees lagen ja auch schlampig vor dem Schrank.

„Im Übrigen möchte ich Dir sagen, dass ich mich mit meinem Geschenk nicht bei Dir einschleimen wollte. Ich habe Deine Mutter gefragt was ich Dir schenken könnte. Die Idee mit den Schuhen kam von ihr, aber nicht um Deine alten Turnschuhe wegzuschmeißen. Deine Mutter kann sich mit Deinen Klamotten nicht immer anfreunden und ich finde auch, Deine alten Schuhe sehen ein wenig heruntergekommen und schmuddelig aus, aber was verstehen wir Alten schon davon, was heutzutage junge Leute tragen?

Und es kann uns auch völlig egal sein was Du anziehst. Mein Gott, was hat sich meine Mutter oft für mich geschämt als ich jung war. ‚Junge, ‚ hat sie oft gesagt, ‚zieh Dir bitte etwas Anständiges an. Du blamierst mich doch vor all den Leuten.'“ Robert lachte und fügte hinzu: „Es war mir damals scheißegal. Was wusste meine Mutter schon was cool war. Und heute sind wir die Alten, die nicht wissen was cool ist.“

Robert machte an dieser Stelle eine künstlerische Pause, damit Julia das Ganze verarbeiten konnte. Vielleicht, wenn sie ihre Nikes unterm Bett hervorkramt, merkt sie ja auch, dass ihre Schuhe nicht mehr schön aussehen. Er fuhr fort. „Natürlich wünsche ich mir, dass unser Verhältnis eines Tages nicht mehr so angespannt ist. Ich bin nicht Dein Erziehungsberechtigter und versuche auch gar nicht mich so aufzuführen.

Gut, Du bist eh schon erwachsen und brauchst keine Erziehung mehr, deswegen gibt es in diesem Punkt bei uns von vornherein keinen Streit. Ich wollte Dir einfach nur eine Freude machen, ohne Hintergedanken oder etwas zu erwarten.“

Mit den Worten ging er und packte seine Tasche aus. Vielleicht konnte er ja etwas zu Julia vordringen, vielleicht gelingt es ihm ja doch ein einigermaßen gutes Verhältnis zu ihr aufzubauen und vielleicht könnte er sie dann auch in Sachen Schuhe manipulieren. Denn momentan sah es nicht so aus, als ob sie die Nikes weggeben möchte. Aber ein Schritt nach dem anderen und bloß nicht zu forsch auftreten. Immerhin hatte er die Wochenenden und das ist besser als nichts…

Julia fand ihre alten Nikes tatsächlich unterm Bett, so wie es Robert prophezeit hat. Sie setzte sich auf ihr Bett und packte die Schuhe aus, die sie an Weihnachten von Robert bekam. Es sind schon geile Schuhe. Sie zog ihre Vans aus und stelle sie in den Schrank. Danach zog sie sich ihre neuen Nikes an und betrachtete sich vorm Spiegel. Sie wollte schon lange diese Schuhe haben, aber € 130 waren ihr bisher zu teuer, das Geld ging für Klamotten und Kosmetik drauf und feiern gehen wollte sie schließlich auch noch. Sie dachte über Roberts Worte nach, hat er sich tatsächlich auf ihre Seite geschlagen?

Was will er denn damit bezwecken? Und überhaupt… wieso lästert er über ihre Schuhe? Hat er Julia deswegen die neuen Schuhe geschenkt, weil er findet, die Alten sollten in den Müll? Klar, sie sind gut eingetragen. Verglichen mit ihren neuen Air Max sehen die Air Force echt schäbig aus. Soll sie die tatsächlich wegwerfen? Sind die echt schon so hinüber? Aber die sind doch so bequem. „Soll ich mich echt von ihnen trennen?“ fragte sich Julia. Sie schaute sich das Innenleben der Schuhe an und musste feststellen, dass die rechte Innensohle ein klein wenig klebrig ist. Vermutlich vom vielen barfuß tragen im Sommer. Den nächsten Sommer werden die Schuhe wohl nicht mehr erleben, aber sollen sie jetzt schon sterben?

Moment mal… für wen hält er sich? Ja, die sind nicht mehr neu, na und? Was geht ihn das an? Vielleicht behält sie die Air Force ja noch länger, schon aus Protest. Es ist ihr egal ob Robert ihre Schuhe peinlich findet, er muss ja damit nicht rumlaufen. Sie stellte sich gerade vor, wie Robert in weißen Air Force aussehen würde und musste unwillkürlich lachen. Der komische Kauz mit Nike Air Force? Das Bild musste sie schleunigst wieder aus ihrem Kopf kriegen… So weit kommt es noch, dass sie sich von so einem dahergelaufenen Penner sagen lässt, wann sie ihre Sachen wegwerfen soll. Dieser Romeo für sozial Schwache.

Egal, die Air Max können nichts dafür, dass Robert so ein Arsch ist. Julia zog die Schuhe wieder aus, zusammen mit den Air Force stellte sie die Schuhe wieder in den Schrank. Die Stiefel ließ sie erstmal noch vor dem Schrank liegen. Da sie Sie Lust hätte heute Abend feiern zu gehen, rief eine Freundin an. Die Freundin sagte zu und Julia freut sich schon drauf. Den Tag verbrachte sie durch die sozialen Medien zu stöbern und ihr aktuelles Outfit auf Instagram zu posten. Am Abend zog sich Julia um und ging runter vor die Haustüre, wo Melanie, ihre Freundin, bereits auf sie wartete.

Brigitte ging an dem Abend früh ins Bett, sie hatte von dem Streit Kopfschmerzen. Robert blieb noch auf, um sich im Wohnzimmer vom Fernseher berieseln zu lassen. Er hörte wie Julia aus ihrem Zimmer kam, kurz in die Küche ging und sich mit einem halblautes „Bin weg“ in Richtung Wohnzimmer verabschiedete. Er ging daraufhin ins Bad, er machte bewusst kein Licht an. Aus dem Fenster beobachtete er, wie Julia zu einer jungen Frau in ein Auto stieg und losfuhr.

Sie sah wieder mal scharf aus, allerdings hatte er die Turnschuhe an ihren Füßen noch nie gesehen. Knöchelhohe Sneaker turnen ihn einfach an, vor allem, wenn sie schon eingetragen sind. Aus dem 2. Stock konnte er trotz Fernglas nicht erkennen ob Julias Schuhe neu waren oder vielleicht schon fast auseinanderfielen, dazu war es zu dunkel und während dem Gehen ist es ein nochmals schwerer. Das müsse er bei nächster Gelegenheit einmal überprüfen.
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Julias Schuhe vor dem Club

„Hey Süße“ begrüßten sich die Beiden. Melanie machte Julia noch aufmerksam, dass sie noch tanken müsste. Melanie ist bereits 20 und führt eine On/Off-Beziehung mit ihrem Freund. Niemand weiß so genau den aktuellen Beziehungsstatus der Beiden, vermutlich nicht einmal Melanie und ihr Freund selbst. Julia erzählte Melanie von Roberts Weihnachtsgeschenk und seine Ansprache heute.
„DAS hat er gesagt?“ fragte Melanie.

„Er war sehr überzeugend. Für einen Moment habe ich selbst überlegt die Sneaker wegzuwerfen.“
„Nicht Dein Ernst! Du lässt Dir doch von so einem Pisser nicht plötzlich irgendeinen Scheiß einreden. Du trägst die Sneaker gefälligst, bis sie auseinanderfallen und dann machst Du sie mit einer Sicherheitsnadel vor seinen Augen fest und gehst weiter. Egal wie scheiße die vielleicht aussehen mögen, Du trägst die grade extra, um ihn zu provozieren. Und überhaupt, was gehen dem Deine Schuhe an?“ keifte Melanie.

„Das habe ich mich auch gefragt. Vielleicht hat er mir die Air Max geschenkt, damit ich die Alten wegwerfe.“
„Und selbst wenn, Du bist ihm keine Rechenschaft schuldig. Freu Dich über die neuen Schuhe und trage die Alten so lange Du willst.“
„Das werde ich auch. Ich lasse mir doch nicht vorschreiben was ich anziehe. Da redet mir meine Mom nicht drein und der Penner erst Recht nicht.“
„Richtig so, Schwester!“

An der Tankstelle angekommen stieg Julia aus, um zu tanken, während Melanie schon mal in den Shop ging, um etwas zum Vorglühen zu suchen.

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Als die beiden wegfuhren wartete Robert noch 5 Minuten bevor er zurück ins Wohnzimmer ging. Brigitte war bestimmt eingeschlafen, also machte er sich auf in Julias Zimmer, um sich in ihrem Schuhschrank umzusehen. Vorher legte er einen Zwischenstopp in der Küche ein, vielleicht liegen ja ihre alten Nikes schon im Mülleimer. Ganz aufgeregt öffnete er den Deckel, zu seiner Enttäuschung sah sie aber nur eine schwarze Feinstrumpfhose, die Julia offensichtlich weggeworfen hat.

„Du blöde Kuh“ schimpfte Robert im Geiste, während er enttäuscht seinen Weg in ihr Zimmer fortsetzte. Vor dem Schuhschrank lagen immer noch schlampig ihre Overknees, die sie Weihnachten anhatte. Ein Blick unters Bett verriet ihn, dass sie ihre Nikes dort gefunden hat. Er öffnete den Schuhschrank und bemerkte die neuen Air Max, die er ihr zu Weihnachten geschenkt hat.

Dahinter waren ihre Low Chucks und da bemerkte er auch ihre Air Force. Er nahm sie in die Hand und überlegte sich, wie er seine Stieftochter Julia dazu bewegen könnte die Schuhe in den Müll zu stecken. Am Besten in den Mülleimer, auf diese Weise würde er sofort bemerken, wenn Julia die Schuhe aussortiert. Er würde den Müll runterbringen und die Nikes aus der Mülltüte retten und erstmal im Keller verstecken und zu einem späteren Zeitpunkt in seinen Hobbyraum in Sicherheit zu bringen.

Robert nahm das Paar vorsichtig aus dem Schrank und beschloss, dass dieses Paar noch im Januar in seinen Besitz übergehen muss. Er nahm das Paar mit in seinen Hobbyraum, ging zurück in die Küche, um sich Küchenrolle und ein Glas Wasser zu nehmen und schlich anschließend wieder zurück in den Hobbyraum. Mit dem linken Schuh in der Hand überlegte Robert, wie er Julia dazu zu bringen kann, dieses Paar und die Schuhe, die Julia heute Abend trug, wegzuwerfen.

Robert begutachtete den linken Schuh und als er das Innenleben begutachtete fiel ihm der unwiderstehliche Duft auf. Scheinbar parfümiert Julia ihre Füße, der Duft war Robert bislang noch nie aufgefallen. Macht Sinn, im Sommer barfuß in den Schuhen verursacht ganz schnell Fußschweiß und wer möchte das schon? Schon gar nicht Frauen.

Sein Glied schwoll an, die Lust auf Julias Schuhe wurde mit jedem Atemzug größer. Nach seinem Orgasmus blieb er noch eine Weile auf dem Sofa liegen, eher er sich zurück in Julias Zimmer schlich. Wenn diese Schuhe so gut riechen, riechen andere Schuhe auch so gut? Er nahm als erstes ihre Low-Chucks und schnupperte. Tatsächlich, die riechen genauso gut nach ihren Füßen.

Er ging in die Küche und holte sich die weggeworfene Strumpfhose aus dem Mülleimer, der Innenbereich müsste folglich genauso gut riechen, was sich auch bestätigte. Der helle Wahnsinn, er war völlig berauscht von dem Duft. Er ging zurück in seinen Hobbyraum, befeuchtete die Küchenrolle, um die Spuren von vorhin zu beseitigen. Anschließend suchte er sich einen Schraubenzieher und kratze damit an der Innenseite des Spanns.

Er fühlte zwischendurch immer wieder, es sollte zwar nicht aufdringlich sein, aber trotzdem beim Tragen scheuern. Außerdem kratzte er an der Ferse ein wenig Stoff auf, machte an der Oberfläche 2 unauffällige, aber doch sichtbare Löcher rein und steckte den Schraubenzieher zwischen Sohle und Obermaterial, um einen kleinen Spalt zu erzeugen. Danach begutachtete er sein Werk und schlitzte auch am rechten Schuh das Fersenfutter ein wenig auf.

Alle Beschädigungen für sich vielleicht harmlos, aber in der Summe hoffentlich ein Grund sich von diesen so herrlich duftenden Schuhen zu verabschieden. Wenn ihm das gelang und die heutigen Sneakers gar nicht neu, sondern schon uralt sind, wäre es doch gelacht jenes Paar nicht auch in seinen Besitz bringen zu können. Zufrieden mit seiner Arbeit stellte er die Air Force zurück in den Schrank und stöberte bei der Gelegenheit, welche Schuhe Julia sonst noch so hatte.

Ein Paar High Heels, einige Paare flache weiße Sneakers von Nike, Reebok und Buffalo, 1 schwarzes Paar Doc Martins, 1 Paar Vans, 1 Paar graue Nike Air Vapormax ’97, 1 Paar silberfarbene Fake-Chucks, Nicky High Heels Sandalen in schwarz (wer zum Teufel trägt so eine Scheiße?) – nichts, was auch nur im Ansatz interessant für ihn wäre. Ganz hinten unter 2 Paar Schuhen sah er noch 1 Paar schwarze High Top Chucks. Die sehen schon ziemlich mitgenommen aus. Robert schnappte sich vorsichtig einen Schuh, um zu riechen, aber anstatt des zarten Parfüms, kam ein unangenehmer Geruch raus.

Eigentlich steht er nicht auf Converse, aber die Nikes hat sie noch nicht ausrangiert und er hat wahnsinnig Lust auf ein Paar ihrer Schuhe. Die hier würde sie bestimmt nicht vermissen, wer weiß ob sie von deren Existenz überhaupt noch weiß… Er nahm sich das Paar und brachte es in seinen Hobbyraum. Er rieb sein Glied an den Schuhen, in seiner Nase war immer noch der Geruch des Fußparfüms und mit dieser Kombination ließ er seiner Lust freien Lauf und saute den rechten Chuck von innen ein. Bis auf Weiteres hatte er ein Sexspielzeug gefunden, sobald er die Nikes in seinem Besitz hat, dürfen diese komischen Schuhe direkt in die Mülltonne…

Nachdem Julia vollgetankt hatte, ging sie in den Shop woraufhin Melanie an der Kasse bezahlte. Die beiden gingen zum Auto und auf dem Weg zum Bricks-Club tranken sie die Flasche Sekt leer. Melanie kannte den Türsteher, weshalb sie problemlos reinkamen. „Ich hatte mal was mit dem“ beantwortete Melanie Julias fragenden Blick. Julia musste lachen. Gab es einen Kerl im Umkreis von 10 Kilometer, den Melanie noch nicht im Bett hatte?

Die beiden tanzten die ganze Nacht, flirteten mit Typen, tranken Wodka-Bull, später stieg zumindest Melanie um auf alkoholfreie Cocktails. Melanie hatte immerhin noch vor nach Hause zu fahren. Zu Julia sind’s auf direktem Weg knapp 10 Minuten, weiter zu Melanie weitere 5 Minuten. Da sie nach dem Feiern aber nicht den direkten Weg nimmt, sondern viele Seitengassen und Einbahnstraßen, sind es leicht mal insgesamt 30-40 Minuten Heimfahrt. Das Risiko einer Polizeikontrolle ist so gleich Null.

Es war kurz nach 6 Uhr Morgen, als die beiden aus dem Club kamen. An der frischen Luft bemerkte Julia, dass ihr irgendjemand auf ihre Schuhe gekotzt hat und scheinbar wurde auch noch etwas darauf verschüttet. „Welcher Wichser war das denn?“ fluchte Julia. Melanie folgte dem Blick ihrer Freundin und nach kurzem Ekeln musste sie lachen.
„Ach was soll’s. Wir hatten eine geile Zeit. Und die Teile fallen eh auseinander.“
„Hast Recht“ erwiderte Julia.

Am Auto angekommen, schlüpfte Julie aus ihren Sneakers und ließ sie vor dem Auto liegen.
„Wegen mir musst Du die nicht ausziehen“ meinte Melanie und deutete auf Julias bestrumpfte Füße.
„Kotze auf Schuhe ist voll eklig.“ Julia lallte leicht.
Bei Julia angekommen stieg Melanie aus, die beiden umarmten sich, Melanie verabschiedete sich mit einem „Ich ruf Dich an.“ Julia ging in den 2. Stock, sperrte die Wohnungstür auf und ging direkt in ihr Zimmer. Dort zog sie ihre Jacke aus, danach die Strumpfhose. Sie knüllte sie zusammen, ging in die Küche, um sie in den Mülleimer zu werfen. Anschließend ging sie wieder in ihr Zimmer, um zu schlafen.

Um 8 Uhr stand Robert auf. Sein erster Gang war in die Dusche, danach ging er in die Küche, um sich einen Kaffee zu machen. Julias Schlüssel hing am Schlüsselanhänger neben der Wohnungstür, sie war also daheim. Er trank seinen Kaffee und las dabei die aktuellen Schlagzeilen am Handy.
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Am späten Nachmittag stand Julia auf. Nach einer Dusche zum Wach werden ging sie in die Küche und machte sich einen Kaffee.
„Na wie war’s beim Feiern?“ fragte Robert.
„Warum müssen Kerle immer ihr Bier auf andere schütten? Kannst Du mir das mal sagen?“
„Was meinst Du damit?“
„Na irgendein Spasti hat Bier auf meine Schuhe gekippt und ein anderer hat auch noch drauf gekotzt. Oder vielleicht war’s derselbe Wichser.“
„Scheiße. Steck sie in die Waschmaschine, dann werden die wieder sauber.“
„Am Arsch. Die Schuhe habe ich vorm Club ausgezogen, die waren eh schon durch.“

Julia nahm ihre Tasse und verschwand in ihrem Zimmer. „Das darf doch wohl nicht wahr sein“ ärgerte sich Robert. Er nahm die Autoschlüssel und fuhr los zum cassiopeia Club, dem Stammclub von Julia. Das hatte sie einmal erwähnt und Robert hat es sich gemerkt. Er betete, dass die Schuhe noch vorm Club rumliegen, damit er sie einsammeln kann. Nach 20 Minuten war er vor dem Club, das Auto parkte er auf dem angrenzenden Parkplatz. Er stieg aus und suchte alles in der Gegend ab, aber Julias Schuhe fand er nicht.

Robert schaute im Müllcontainer am Club nach, dort lagen sie auch nicht. Der öffentliche Mülleimer ein paar Meter die Straße runter war leer. Das darf doch nicht wahr sein. Die verfluchte Stadtreinigung hat scheinbar die Mülleimer geleert. Vermutlich hat jemand die Sneakers zusammen mit dem Müllbehälter ins Müllauto gekippt. Julias Schuhe wurden weggeworfen. Warum hat diese Ziege ihre Schuhe nicht zuhause in die Mülltonne weggeworfen, so wie andere auch? Robert konnte natürlich nicht wissen, dass Julia und Melanie in einem anderen Club gefeiert haben…

Verärgert fuhr er nach Hause, wo sein erster Weg in den Hobbyraum war. Er musste sich den Frust loswerden und Julias Chucks würden ihm dabei helfen. Für ihn stand eines fest: die Nike Air Force gehören ihm, er würde schon dafür Sorge tragen, dass Julia diese Schuhe in den heimischen Müll wirft. Die Aktion muss Julia büßen, daran gibt es keinen Zweifel. Er schaffte sich erstmal Erleichterung mit dem linken Chuck und hatte eine Idee.

Sollte die letzte Aktion keinen Erfolg haben, würde er, nachdem Julia das nächste Mal ihre Air Force trug und er Zugriff auf Julias Schuhe hatte, die Seite von einem Schuh aufreißen und ein sichtbares Loch in die Ferse machen. Julia wird ihre Air Force um jeden Preis wegwerfen, dafür muss er sorgen und er würde sie aus der Mülltonne befreien und die Chucks stattdessen reinkippen. Bei dem Gedanken machte er es sich gleich ein zweites Mal und wieder wurde die Sohle von seinem Sperma bedeckt.


Dann zieh doch zu Deinem Vater

Am nächsten Tag war wieder Business as usual angesagt. Julias Woche begann mit Berufsschule.

 Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)

Sie gehörte zu den Besten in ihrer Klasse, ihr fiel das Lernen aber auch nicht sonderlich schwer. Gut, Religion ging ihr am Arsch vorbei und Sport zählte auch nicht zu ihren Lieblingsfächern. Aber unterm Strich lief’s gut, auch in der Firma waren die Kollegen sehr zufrieden mit ihr. Es gab in ihrer Klasse einen Typen, der anders war als die anderen. Ein Kerl, dem nicht bei ihrem Anblick der Sabber eimerweise aus den Mundwinkeln floss. Florian war im selben Alter jedoch reifer als seine Mitschüler, mit ihm konnte sich Julia auch normal unterhalten.

Er hatte Stil, Niveau, sah gut aus und war alles andere als ein Mauerblümchen. Die beiden verstanden sich sehr gut und ja, sie könnte sich durchaus mehr vorstellen. Nur leider war sie damit nicht allein und Florian ist bereits in festen Händen. Es war niemand aus der Schule, soviel stand fest. Eine ihrer Freundinnen hat Florian und Maike zusammen in einem Club knutschen gesehen, eine andere 2 oder 3 Mal beim Shoppen. Angeblich ist Maike zwar hübsch, aber nur durchschnittlich. In den Punkt hatte Julia definitiv die besseren Karten.


Daheim klingelte es an der Wohnungstür. Es war die Nachbarin von nebenan, die sich einen Seitenschneider ausleihen wollte.
„Bei mir ist grad der Handwerker wegen den neuen Rohren in der Spüle. Ihm ist der Seitenschneider kaputt gegangen, kannst Du mir sowas bitte kurz ausleihen? Robert hat doch bestimmt etwas, oder?“
„Bestimmt“ sagte Brigitte, „warte mal kurz.“

Sie ging in Roberts Hobbyraum, was sie normalerweise nicht macht, denn das ist Roberts Rückzugsort und in diese Privatsphäre will sie nicht ohne seine Erlaubnis eindringen. Aber es ist schließlich ein Notfall, außerdem ist Robert gerade nicht zuhause. Er würde das bestimmt verstehen. Sie öffnete die Tür und ging zur Werkbank, um sich den Seitenschneider zu holen. Dabei stolperte Brigitte über etwas. Sie sah runter zum Boden und sah High Top Chucks, die definitiv nicht Robert gehören.

Was zum Teufel haben Julias Schuhe in Roberts Hobbyraum zu suchen? Na, darum würde sie sich gleich kümmern, erstmal nahm sie den Seitenschneider, um ihn der Nachbarin zu bringen. Diese bedanke sich und ging wieder zurück in ihre Wohnung.

Brigitte ging zurück in den Hobbyraum und betrachtete die Chucks. Sie erkannte Julias alte High Top Chucks. Die waren ca. 3 Jahre alt, Julia hat die schon mindestens 1 oder 1,5 Jahr nicht mehr getragen. Warum sind die Schuhe in Roberts Hobbyraum? Was hat das zu bedeuten? Sie dachte erst an eine Art Bastelprojekt, aber das Verhältnis zwischen Julia und Robert ist etwas angespannt, wieso sollte er sie nach den Chucks fragen?

Von woher wusste Robert überhaupt davon? Julia würde bestimmt nicht von sich aus auf Robert zukommen, um ihm ihre Chucks zu geben. Die wusste doch sicher nicht mehr, dass sie die überhaupt noch hat. Brigitte betrachtete sich Julias Schuhe und bemerkte die eingetrockneten gelben Flecken in beiden Chuck. Hat Robert etwa in den Schuh abgespritzt? Was zur Hölle geht hier vor sich?!

Brigitte wusste ja, dass Julia eine gewisse Anziehung auf Robert ausübt. Auf welchen Mann nicht? Aber das es jetzt schon so weit geht, dass er Julias Schuhe nimmt und sich darin selbst befriedigt war ein Schock. Und Julia? Wusste sie davon? Spielte sie das Spiel vielleicht sogar mit? Zog sie sich deswegen immer so provokant an, um ihn scharf zu machen?

Ist das schwierige Verhältnis am Ende vielleicht sogar nur komplett vorgetäuscht und die beiden haben eine Affäre??? Wie krank ist das denn??? Macht es Julia sogar an, wenn er in ihre Schuhe abspritzt? Schaut sie dabei sogar zu? Brigitte wurde unsicher und auf einmal überkam sie Wut.


In der Freistunde ging Julia auf Florian zu. Julia war entschlossen diesem Kasperltheater ein Ende zu bereiten. Wer immer diese Maike ist, gegen Julia war sie weniger als ein Schatten an der Wand. Julia war fest überzeugt Florian für sich zu gewinnen. Sie wusste um ihre Wirkung auf Männer, warum soll das nicht auch bei Florian funktionieren? Wenn die beiden erstmal gemeinsam ausgingen würde Florian ganz schnell diese Maike vergessen. „Welche Maike? Ich kenne keine Maike“ würde sich Florian denken. Sie checkte noch kurz ihr Makeup, zupfte sich die Haare zurecht und fing eine Plauderei mit Florian an.

Dass er sie nett fand stand außer Zweifel, aber nett ist bekanntlich die kleine Schwester von scheiße und mit Scheiße war Florian ja derzeit schon liiert. Tatsächlich gelang es ihr, ihn zu einem Date zu überreden. Gut, er wusste noch nicht, dass es ein Date sein würde, aber das würde er noch früh genug begreifen. Und wenn die beiden erstmal Sex haben, wäre alles klar. Unmöglich konnte diese Maike im Bett so gut sein wie Julia. Was hat diese Pissnelke denn überhaupt zu bieten? Bestimmt hat sie nicht einmal Titten. Florian war halt noch unerfahren, aber das würde sich ganz schnell ändern. Schon bald würde aus einem Jüngling ein echter Mann und wenn sie ihn erstmal geformt hat, hatte keine andere eine Chance.


Währenddessen nahm Brigitte die Chucks ins Wohnzimmer, sie würde Robert damit konfrontieren, sobald er vom Jobcenter wieder zurück ist. Sie holte sich aus der Abstellkammer eine große schwarze Mülltüte und ging damit weiter in Julias Zimmer. Dort sah sie die Overknees vor dem Schuhschrank liegen. Die waren ihr schon lange ein Dorn im Auge. „Nuttenstiefel“ sagte Brigitte und steckte Julias Schuhe als erstes in den Müllsack. Sie öffnete den Kleiderschrank und sortiere all die Miniröcke, Shorts und knappen Tops aus. Sie würde nicht zulassen, dass ihre eigene Tochter ihr Robert ausspannt. Julia kann schließlich jeden haben, Brigitte hat ihn ihrem Alter nicht mehr die große Auswahl.

Danach ging sie weiter zu Julias Schuhschrank. Dort fischte sie sich die nuttigen High Heel Sandalen, die braunen, ausgetretenen Uggs sowie die alten Nikes, die Julia ihr vorgeworfen hat entsorgt zu haben, ebenfalls in den Müllsack. Erstens waren die kaputt und zweitens hatte Julia ihr an den Kopf geworfen, gezielt diese Schuhe weggeschmissen zu haben. Jetzt hat sie wenigstens einen Grund wütend auf Brigitte zu sein. Zum Schluss stopfte sie zusammen mit Julias Adidas Sportschuhen noch die Low Chucks in den Müll, auch die haben die besten Tage hinter sich.
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Nachdem sie fertig war, ging sie in die Küche und steckte die Mülltüte in den großen Sack. Sie ging mit dem Müllsack zufrieden runter und stopfte das Paket in einen der Müllcontainer. Am Nachmittag kommt die Müllabfuhr und nimmt alles mit. Natürlich wird Julia ausflippen und ja, es würde schlimmer als die Eiszeit werden. Soll sie doch wütend zu Papa rennen und am besten gleich ganz dortbleiben. Dann hätte sie Robert für sich alleine und sie könnten eine glückliche Beziehung führen. Dann würde sie Robert wieder zu einem Orgasmus bringen und nicht Julia.


Ich stehe auf Julias Schuhe

Gut 2 Stunden später kam Robert vom Jobcenter zurück. Wie jedes Jahr um diese Zeit musste er sich wetterbedingt Schlechtwettergeld beantragen. Dieses Jahr war es noch so lange warm genug, dass Innenarbeiten durchgeführt werden konnten. Sein Chef hat der Belegschaft, wie jedes Jahr, die Netto-Überstunden vom Sommer schwarz auf die Hand ausgezahlt. „Von dem lächerlichen Taschengeld vom Amt werdet Ihr doch nicht satt“ sagt sein Chef dann immer. Das ist eine Win-Win Situation. Die Arbeiter haben während der Winterpause keine finanziellen Einbußen und er als Arbeitgeber spart sich die ganzen Nebenkosten. Nur wenige Kollegen möchten lieber unterm Jahr Überstunden ausbezahlt bekommen.

Brigitte hatte sich die ganze Zeit überlegt, wie sie Robert mit dem Chucks konfrontiert. Sie wollte nicht gleich wie eine Furie auf ihn losgehen. Eine Affäre mit Julia? Wirklich? Im Grunde konnte sie sich das eigentlich nicht vorstellen, aber was haben dann die Chucks in Roberts Hobbyraum zu suchen? Und warum hat er offensichtlich darin abgespritzt?

Das ist ekelhaft. Was hat das alles nur zu bedeuten? Das ist doch widerlich. Während Brigitte sich ihren Gedanken hingab kam Robert bei der Tür herein. „Hallo Hübsche!“ rief er schon von draußen. Brigitte wurde aus ihren Gedanken gerissen. Ohne sich zu sammeln packte sie Julias Chucks hinter ihren Rücken, um damit in den Flur zu gehen. „Hast Du eine Affäre mit meiner Tochter?“

Robert verstand kein Wort, schaute Brigitte verdutzt an. Sie wiederholte die Frage, diesmal energischer. Robert schaute sie fassungslos an. „Sag mal spinnst Du? Wie kommst Du denn jetzt auf diesen Schwachsinn?“ Brigitte holte die Chucks hinter ihrem Rücken hervor.
„Was haben Julias Chucks in Deinem Hobbyraum zu suchen?“
„Was hast Du in meinem Hobbyraum verloren?“ fragte Robert vorwurfsvoll.
„Keine Ausflüchte Mister. Warum standen Julias Chucks in Deinem Hobbyraum?? Und warum sind da Spermaspuren an den Innensohlen, Du perverses Arschloch??“


„Also jetzt mal ganz ruhig. Ja, ich habe mir Julias Chucks aus ihrem Schrank genommen und mich mit denen befriedigt. Aber nicht, weil ich eine Affäre mit Deiner Tochter habe. Das ist doch krank. Hallo!“
„Das Einzige was krank ist, bist Du! In fremde Schuhe reinwichsen ist doch abartig. Und das sind nicht irgendwelche Schuhe, sondern die von meiner Tochter!!! Das ist widerlich! Einfach widerlich!!“ Brigitte wandte sich angewidert ab und ging ins Wohnzimmer, wohin ihr Robert folgte.

„Jetzt beruhige Dich bitte. Die Wahrheit ist: ich fahr total auf knöchelhohe Turnschuhe ab. Ja, das ist vielleicht pervers, aber es macht mich total an. So wie Dich junge Typen im Muskelshirts völlig wuschig machen, machen mich hohe Turnschuhe an. Ich steh auf Julias alten Nikes, aber doch nicht auf Julia selbst! Sie ist Deine Tochter und außerdem ist sie noch minderjährig. Ich bin kein Kinderschänder. Schatz, ich liebe Dich!“
„Hast Du das mit den Schuhen Deiner Tochter auch gemacht?“
Robert senkte den Kopf nach unten und antwortete kleinlaut „Ja. Sie hatte so geile Turnschuhe von Puma und Reebok. In denen habe ich mich oft erleichtert.“

Brigitte sah ihn fassungslos an. Damit hätte sie nun wirklich nicht gerechnet. Soll sie Robert glauben? Er wirkte schon aufrichtig und irgendwie auch peinlich berührt. Das war doch nicht gespielt. Aber wie soll sie nun auf seine Beichte reagieren. Er hatte Recht, sie wird total wuschig wenn sie junge Kerle in Muskelshirts oder gar oben ohne sieht. Aber Schuhe???
„Dann hast Du ihre alten Nikes geklaut? Und Julia hat MIR vorgeworfen sie in den Müll gesteckt zu haben. Das warst Du????“

„Ja, das war ich. Ich hatte sie mir ausgeliehen während sie bei ihrem Vater war. Als ich kurzfristig zur Baustelle musste, weil ein Kollege krank wurde, wollte ich Julias Schuhe nicht im Hobbyraum lassen und zurückstellen konnte ich sie nicht, weil Du von meiner Neigung nichts wissen solltest. Also habe ich sie mitgenommen und gehofft, Julia würde erst nach mir zurückkommen.

Danach hätte ich die Schuhe in aller Ruhe in ihren Schrank stellen können und alles wäre gut gewesen. Aber sie kam leider vor mir zurück. Während Ihr Euch gestritten habt, habe ich die Schuhe unter ihr Bett gekickt. Danach bin ich auch zu Julia und habe ihr gesagt, dass Du Ihre Schuhe definitiv nicht weggeworfen hast und sie doch unterm Bett nachschauen soll.“

„Ich kenne die Wirkung meiner Tochter auf andere Männer. Dann wichst Du in Ihre Schuhe und ich soll Dir glauben, dass Du nicht in meine Tochter verliebt bist? Andere Männer kriegen einen Steifen bei High Heels oder Pumps. Aber nicht bei den Schuhen der Stieftochter! Aber damit ist Schluß!

Und die hier, Mister“, Brigitte hob die Chucks in die Höhe, „die hier wandern auch in die Mülltonne, genau wie die anderen Sachen. Ich habe die Schnauze voll, dass Julia mit ihren kurzen Röcken immer rumstolziert wie eine Nutte und den anderen Männern fallen regelmäßig die Augen aus. Du sagst Du liebst mich und gleichzeitig befriedigst Du Dich mit den Schuhen meiner Tochter?!“

„Moment mal… Du hast Julias Sachen in den Müll gesteckt? Bist Du wahnsinnig? Julia wird völlig ausrasten!“ Robert sprang auf, hastete in den Flur um sich seine Schuhe anzuziehen.
„Was hast Du vor?“ fragte Brigitte. Willst Du Dir jetzt ihre Nikes rausretten damit Du endlich ungeniert darin reinwichsen kannst? Ist es das was Du willst? Dann such Dir am Besten gleich eine neue Wohnung und nimm Julia auch gleich mit. Dann müsst Ihr nicht mehr so tun, als ob Ihr Euch nicht leiden könnt.“

„Bete, dass die Müllabfuhr noch nicht da war, damit wir die Sachen wieder in ihren Schrank hängen können.“ Robert sprintete runter. Natürlich machte ihn der Gedanke an, Julias Nikes aus dem Müll fischen zu können und sie endlich dauerhaft in seinem Besitz zu haben. Aber das muss auch anders gehen. Julias Schuhe und Klamotten wegzuwerfen bedeutet Krieg, davon ist indirekt auch er betroffen und er hatte keine Lust im Kriegsgebiet zu wohnen.

Welche absurde Idee, er hätte eine Affäre mit Julia, als ob Julia mit ihm ins Bett gehen würde… Er würde schon gerne einmal mit ihr schlafen, aber eine Affäre? Um Himmels Willen, dafür ist sie zu anstrengend und wahrscheinlich auch zu teuer im Unterhalt… Unten angekommen machte Robert die Haustür auf und rannte zu den Mülltonnen.

Die Müllabfuhr war zum Glück noch nicht da. Robert öffnete den Müllcontainer und sah die Tüte mit Julias Sachen. Er holte den Sack raus, dabei fiel der Küchenmüll-Beutel und die Low Chucks raus in den Container und steckte zumindest die Chucks wieder zurück in den braunen Sack. Er wühlte ein wenig darin und fand schließlich die von ihm so vergötterten Nike Air Force. Zugegeben machte es ihn enorm an, die Schuhe so wehrlos im Sack zu sehen.

Für einen kurzen Moment überlegte er ernsthaft, sich die Schuhe zu retten, den Sack mit den restlichen Sachen von Julia in den Container zurückzuwerfen und einfach behaupten, die Müllabfuhr war schon da. Dann hätte er endlich Julias Nike und den Krieg hätte schließlich Brigitte selbst angezettelt. Er hielt die Air Force in seiner Hand, inhalierte den Duft von Julias Fußparfüm und sein Glied schwoll enorm an und wurde steif wie ein Stahlbrett. Er streichelte mit der Hand über Julias Schuhe. „Scheiß auf den Krieg“, dachte er sich, legte die Nikes auf den Boden und ging wieder zu den Containern.


Du betrügst mich mit Schuhen?

Doch Robert fasste sich schnell wieder und ging wieder rein ins Treppenhaus. Die Air Force steckte er zurück in die Tüte, um mit dem kompletten Inhalt des Müllsacks nach oben zurück in die Wohnung zu gehen. Nach der Aktion von Julia, ihre Schuhe einfach vor dem Club zurückzulassen, muss sie definitiv bestraft werden, aber nicht so. Der Haussegen würde ein für alle Mal irreparabel zerstört sein und darauf hatte Robert einfach keine Lust.

Oben angekommen war Brigitte wieder im Wohnzimmer und schaute einer dieser Trash-TV Sendungen. Robert betrachtete sich jedes einzelne Paar Schuhe und die Klamotten. Einige Schuhe wiesen leichte Verformungen auf, das ließe sich vielleicht wieder korrigieren. An manchen Schuhen klebte Reste von Hausmüll, den Brigitte in den Sack gestopft hat. Das kann man abwaschen. Die Klamotten haben zum Glück nichts abbekommen, ein kurzer stichprobenartiger Geruchstest bestätigte den optischen Eindruck. Auf dem Küchenboden lag nun ein ganzer Haufen mit all den Schuhen auf der eine Seite und den Klamotten auf der anderen Seite.

Robert ging ins Wohnzimmer, Brigitte ignorierte ihn dabei. Er griff nach der Fernbedienung, um den Fernseher auszuschalten. Als Brigitte protestieren wollte, hob Robert seinen Zeigefinger. „Pass mal auf Schatz. Du weißt ganz genau, dass Du mit dieser Aktion nicht mich bestrafst, sondern Dir selbst schadet. Wie kommst Du überhaupt darauf, dass ich mit Deiner Tochter etwas anfangen würde?

Julia kann nichts dafür, dass ich auf hohe Turnschuhe von jungen Frauen stehe. Aber was ist so schlimm daran? Das hat doch nichts mit uns beiden zu tun! Und das heißt auch nicht, dass ich mich in Julia verliebt habe. Mein Gott, andere stehen drauf, wenn die Frau im Bett ihre High Heels anlassen, andere geilen sich daran auf, wenn der Partner Lack trägt und mich geilen halt einfach Turnschuhe auf. So what? Ich liebe Dich, Brigitte und es tut mir leid, wenn ich es nicht oft genug gesagt oder nicht oft genug gezeigt habe.“

Brigitte sah ihn lange an, Tränen flossen über ihr Gesicht. „Du hast Julias Schuhe geklaut und ich habe deswegen mit Julia Streit.“ Brigitte’s Stimme war zittrig und ihr ganzer Körper bebte vor Wut und Enttäuschung. All die negativen Dinge, die in ihrem Leben passiert sind, brachen gebündelt aus ihr raus, wie Wasser nach einem Wolkenbruch aus einem Abwasserrohr rausströmt.

„Du erzählst mir, Dich machen hohe Turnschuhe von jungen Frauen an. Okay. Das kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber andere stehen auf Pumps. Meinetwegen. Aber Du befriedigst Dich mit den Schuhen meiner Tochter. Das geht viel weiter als nur ihre Schuhe toll zu finden. Verdammt Robert, was läuft zwischen Dir und Julia? Gehörst Du auch zu den Menschen, die heimlich Fotos machen und darauf abspritzen? Du erzählst mir, wie sehr Du mich liebst und Dir Julia völlig egal ist. Gleichzeitig rennst Du runter um all ihre Sachen aus dem Müll zu retten. Und ich soll Dir den ganzen Scheiß glauben, dass Du nichts mit Julia am Laufen hast???“

„Eben weil ich Dich liebe, habe ich die Sachen von Julia gerettet. Merkst Du das nicht? Was glaubst Du was los gewesen wäre, wenn Julia erfahren hätte, dass Du sämtliche Schuhe und Klamotten von ihr im Müll versenkt hast? Glaubst Du mit einem Tobsuchtsanfall wäre die Sache erledigt? Glaubst Du das wirklich???

Du kennst Julia, die hätte vermutlich die Wohnung zertrümmert. Die Nachbarn hätten vielleicht die Polizei angerufen, die hätten das Jugendamt informiert, weil Julia noch minderjährig ist… Das gäbe einen riesigen Rattenschwanz mit sich, vielleicht sogar strafrechtliche Konsequenzen, dagegen wäre der Tobsuchtsanfall harmlos. Und alles nur, weil Du mir eine Affäre mit Julia unterstellst

Der 2. Weltkrieg wäre friedlich dagegen. So oder so, den Kontakt würde sie auf Ewigkeiten abbrechen. Mit so einer Aktion wirst Du sie definitiv verlieren. Wenn Julia Dich wirklich so zum Kotzen findest, wie sie manchmal tut, wäre sie doch schon längst ausgezogen. Die Zeit nach der Scheidung war nicht leicht, für keine von Euch. Und jetzt schau mich bitte an, Brigitte. Ich empfinde rein gar nichts für Julia. Abgesehen, dass sie Deine Tochter ist, ich bin doch nicht Hugh Heffner, der die jungen Dinger vögeln muss, um dadurch sein Ego aufzupolieren. Ich liebe Dich Brigitte. Julias Schuhe haben doch nichts mit Julia selbst zu tun. Natürlich ist sie ein hübsches Mädel, Dank Deinen Genen.“

Robert umarmte Brigitte vorsichtig und als sie sich darauf einließ fuhr er fort. „Ja, das mit den Nikes war eine saublöde Aktion von mir, das gebe ich zu. Aber ich habe Julia gesagt, dass Du damit nichts zu tun hast und sie auf die Idee gebracht, Julias Schuhe versehentlich unters Bett geschoben zu haben. Dort hat sie ihre Schuhe ja auch gefunden. Julia hätte sich bei Dir entschuldigen müssen, aber Du weißt selbst wie sie ist.

Sie rebelliert gegen alles und jeden. Sie braucht einen Sündenbock, wenn mal etwas nicht so ist wie es in ihrer Vorstellung sein soll. Und einen Fehler zuzugeben ist schwer, vor allem den eigenen Eltern gegenüber. “
„Nimm es nicht persönlich.“
„Aber zu ihrem Vater hat sie ein sehr gutes Verhältnis, obwohl ER sich scheiden hat lassen und nicht ich. Und mit seiner Schlampe versteht sie sich auch sehr gut.“

Robert antwortete: „Viele Mädchen haben ein besseres Verhältnis zum Vater, weil die Mutter in aller Regel die ‚Böse‘ ist, die Regeln aufstellt, alles Mögliche verbietet und damit die Spielverderberin ist. Väter kriegen vom Alltag in aller Regel doch nichts mit. Wir kommen abends von der Arbeit heim und bespaßen die Kids. Es sind die Mütter, die sich drum kümmern, dass die Hausaufgaben gemacht werden, dass die Kinder morgens aufstehen und nicht verschlafen. Wir haben keine Ahnung wer die Freunde sind, welche Probleme sie haben und was in ihrem Leben passiert.

Ich habe bei meiner Tochter auch viel versäumt und es war nicht immer leicht. Aber mittlerweile haben wir ein sehr inniges Verhältnis und ich wette, in ein paar Jahren wird sich Euer Verhältnis auch entspannen. Wenn Julia erstmal auf eigenen Beinen steht, eine eigene Wohnung hat und zu 100% selbst die Kontrolle über ihr Leben hat, wird sie auch merken, dass sie mit dem rebellischen Verhalten nicht sehr weit kommt. Wenn Du aber ihre Sachen wirklich in den Müll stecken willst, weil Du glaubst, ich bin scharf auf Julia, wird Euer Verhältnis auf ewig zerstört und sobald sie ausgezogen ist, wird sie den Kontakt für immer abbrechen.“

Brigitte dachte über die Worte nach. Robert hatte ja Recht, was bringt es ihr, Julias Sachen wegzuwerfen. Jetzt im Nachhinein klingt es auch saublöd, trotzdem hat ihr Partner sich mit den Schuhen ihrer Tochter befriedigt. „Von mir aus trage ich alle Sachen wieder runter in den Müll“ sagte Robert mit ruhiger Stimme, „aber ich würde das nicht machen. Ist es denn wirklich so schlimm, dass ich auf ihre alten Nikes scharf bin und mich bis dahin mit ihren Chucks befriedige? Das ändert doch nichts an uns beide. Unser Sex ist doch nach wie vor fantastisch.“

Da hatte Robert Recht, im Bett bringt er es jedes Mal, und wie. „Komm, hilf mir beim Einräumen der Sachen. Die sollten einigermaßen wieder am Platz sein, damit es nicht zu sehr auffällt.“ sagte Robert mir tiefer, ruhiger Stimme. Brigitte nahm die ganzen Klamotten, während Robert Julias Schuhe in den Sack steckte und damit in deren Zimmer ging, um sie dort wieder am Boden auszubreiten. Beim Einräumen der High Heel Sandalen schüttelte Robert den Kopf und meinte „Ich kann Dich verstehen, dass Du die Dinger hier weggeworfen hast. Ich begreif die heutige Jugend nicht.“

Brigitte sah die Nikes, auf die Robert so scharf ist. „Was haben die Schuhe, dass Du beim Anblick so scharf wirst?“ fragte Brigitte. „Die sind innen kaputt, sind ausgetreten und sehen doch nur noch hässlich aus. Die sind doch nicht sexy.“
„Ich kann es Dir nicht sagen was genau es ist. Wie erklärst Du Gefühle? Wenn Du solche Turnschuhe tragen würdest, würde ich mich mit Deinen Schuhen befriedigen. So gehören sie halt Julia. Ich hoffe wirklich, dass die Teile bald im Müll landen.“

Die beiden räumten die Sachen wieder in die Schränke, den Sack wollte Robert in den Mülleimer stecken, als er dort drinnen Julias High Top Chucks liegen sah. Robert sah die Chucks im Müll liegen, es kam ihm so vor, als ob sie ihn anflehten sie aus dem (noch leeren) Müllbeutel zu befreien. Er bückte sich und bemerkte, dass Brigitte die Chucks scheinbar mit einem Messer durchgeschnitten hat. Okay, trotz seiner Beichte hat ihm Brigitte scheinbar die Aktion nicht verziehen. Gut, die Chucks als solches interessieren ihn nicht, die hätte er nach dem Erwerb der Nike Air Force von Julia ohnehin in die Mülltonne gesteckt. Generell weiß er momentan nicht, wie es weitergehen soll.

Was wird aus Julias Air Force, wenn diese irgendwann mal im Müll landen sollten? Brigitte wird sie ihm wohl nicht rausretten, aber was, wenn Robert die Chance hat sie zu nehmen? Würde von nun an Brigitte regelmäßig in Roberts Hobbyraum gehen, um nachzusehen, ob sie Julias alte Nikes entdeckt, um sie zu entsorgen? Wie geht es generell weiter mit Robert und Brigitte? Er nahm den oberen Teil eines Chucks und ging damit in Julias Zimmer.
„Echt jetzt?“ fragte er Brigitte und hob den Fetzen hoch?
„Ich finde es widerlich, dass Du in ihre Schuhe befriedigst. Hast Du eine Ahnung wie ich mir dabei vorkomme?!“

„Über mangelnden Sex kannst Du Dich aber nicht beklagen und er ist auch noch verdammt gut. Oder hast Du mir die Orgasmen nur vorgespielt?“
„Nein, habe ich nicht. Aber…“
„Na siehst Du. Kein Aber. Wenn Du nicht zufällig Julias Chucks bei mir gefunden hättest, hättest Du von meiner Neigung also nie erfahren, Dir wäre nichts in unserer Beziehung abgegangen. Hattest Du jemals das Gefühl, das irgendwas anders ist als sonst?“

„Wie soll ich mit Dir jemals wieder Sex haben, wenn Du gleichzeitig in fremde Schuhe onanierst??? Immer denke ich mir, ist der Sex weil ich Dich so anturne, oder weil Du wieder an Julias verdammte Schuhe denkst. Ganz ehrlich? Ich würde sie am Liebsten sofort in den Müll stecken, damit sie endlich weg sind und Du Dich wieder auf mich konzentrierst.“


Brigittes Geheimnis

Julia drehte sich um und grinste zufrieden. Das Date steht und sie weiß auch schon ganz genau, was sie anziehen wird. Sie wird ihre High Heel Sandalen anziehen, dazu eine sehr enge Lacklederhose und ein Top, das kurz über dem Bauchnabel aufhört. Oder sollte sie sich doch lieber einen Rock anziehen? Auf jeden Fall würde sie sich das Gucci Flora Parfüm auftragen, dass sie letztes Jahr von Papa’s Freundin bekommen hat.

Natalie hat wirklich Geschmack. Ihre Haare würde Julia offen tragen und sich vorher noch leichte Locken reinmachen lassen, so dass die Haare einen leichten Ansatz einer Dauerwelle haben. Das würde das Wilde in ihr signalisieren, das Outfit und das Parfüm ihre Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Sollte das alleine nicht helfen, würde sie schon dafür sorgen, dass die Pissnelke von dem Date erfährt.

Wenn Maike dann Schluss gemacht hat, wäre Julia als Seelentrösterin für Florian da und würde ihn auf diesem Weg rumkriegen. Aber was macht sie sich über einen Plan B Gedanken. Völlig unnötig. Julia machte sich auf den Weg in die Cafeteria um sich einen Cappuccino zu kaufen. Sie schrieb Melanie, ihrer besten Freundin, eine WhatsApp: „Hey Süße. Ich brauche heute Abend Deine Hilfe, hast Du Zeit? Ich werde Florian überzeugen, dass er jemand Besseres verdient hat, als diese Maike. Hilfst Du mir bei den Haaren?“

Melanie ist unheimlich begabt mit Haaren. Sie hatte eine Ausbildung zur Friseurin angefangen, musste diese aber schnell aufgrund einer Bleichmittelallergie beenden und sattelte danach um auf Event-Managerin. Melanie hat schon manchmal wahre Wunder mit Julias Haaren verbracht und Julia bittet sie immer dann um Hilfe, wenn sie eine Frisur zu einem Anlass braucht. So wie heute Abend.


Robert seufzte schwer. Wie soll er Brigitte nur erklären, dass Julias Schuhe nichts mit ihr zu tun hat. „Würde es einen Unterschied machen, ob ich es mir selber mach, oder in andere Schuhe? Die Leidenschaft für hohe Turnschuhe hatte ich schon als Teenager. Das ist eine Sache, meine Liebe zu Dir ist eine ganz andere. Das hat doch miteinander nichts zu tun. Und erzähl mir nicht, Du würdest nicht auch ganz wild an Dir selbst reiben, wenn Du eines dieser Shirts von den Jungs am See haben könntest?

Glaubst Du ich weiß nicht, dass Ihr Euch letztes Jahr wild geküsst habt? Also bitte halte verdammt nochmal den Ball flach. Hab ich deswegen eine Szene gemacht? Glaubst Du ich merke nicht, wie sehr Dich der Kerl anmacht? Bei mir sind es nur Julias Schuhe, Julia selbst interessiert mich nicht. Wenn die Schuhe einer anderen Frau gehören würden, die ich hübsch finde, hätte ich dieselben Gefühle. Vielleicht bin ich besessen, aber auch nur weil Julias Schuhe bei uns in der Wohnung sind und ich nur warten muss, bis Julia sie endlich entsorgt.“

Brigitte war baff, sie schaute Robert fassungslos an. Von vorher wusste er von dem Kuss? Sie waren doch so vorsichtig. Ihr Gesicht färbte sich rot vor Scham und sie musste einsehen, dass an seinem Vorwurf tatsächlich etwas dran ist. Aber es war nur ein Kuss, zwar ein sehr langer und intensiver Kuss, aber eben nur einer. Und sie hatten keinen Sex. Sie würde nie auf den Gedanken kommen, das Shirt von Marius als Wichsunterlage zu verwenden. Wenn, dann würde sie es als Stimulans verwenden.

„Habe ich Dich je dafür verurteilt? Ich habe nie unseren Sex in Frage gestellt. Du machst das aber gerade und stellst mich und unsere Beziehung auch noch in Frage.“ Robert fuhr mit ruhiger Stimme fort. „Im Gegensatz zu Dir, habe ich keine Fantasien von Julia. Mir geht es doch nur um ihre Schuhe.“ Er wusste zwar, dass der Teil mit den Gefühlen gelogen ist, aber das konnte er Brigitte nun wirklich nicht erzählen.
„Von woher…“
„Von woher ich von dem Kuss weiß? Ein Kumpel hat Euch gesehen und er hat sich mal verplappert. Es ist mir egal, dass Du ihn geküsst hast. Sag mir bitte nur eines: wenn wir beide Sex haben, stellst Du Dir dann vor, Du vögelst ihn?“

„Was? Nein, natürlich nicht!“
„Na also. Und ich denk beim Sex mit Dir auch nicht an irgendwelche Schuhe. Und genau deswegen habe ich mir Julias Chucks genommen. Wenn immer ich mich an Ihren Nikes aufgeilen möchte, habe ich in die Chucks gewichst, solange, bis ich endlich ihre Nikes in Händen halten kann. So trenne ich meine Lust an den Schuhen und meine Lust auf Dich. Ist das wirklich so schwer zu begreifen?“

Brigitte schaute sich den Fetzen an, den Robert in der Hand hält und seine treuherzigen Augen. Es macht Sinn was er sagt. Ja, wenn sie so drüber nachdenkt ergibt das durchaus Sinn. Während Brigitte über Roberts Argumentation nachdachte, ging Robert in die Küche, um die kaputten Chucks aus dem Mülleimer zu holen. Er ging damit zurück in Julias Zimmer und sagte „Die sollten besser nicht im Mülleimer bleiben, sonst hätten wir ihre Sachen gleich im Müll lassen können. Ich trage die Fetzen runter, damit sie Julia nicht sieht. Falls Du mir nicht traust, kannst Du sie auch selber runtertragen. Aber sie sollten tunlichst nicht von Julia gesehen werden, sonst ist der Teufel los.“

Brigitte kümmerte sich indes um die Müllspuren an Julias Schuhen und säuberte diese. Sie stellte Julias Schuhe wieder in den Schrank zurück. Natürlich wusste sie nicht mehr wo welches Paar stand. Wird wohl nicht auffallen. Sie betrachtete sich Roberts Objekt seiner Begierde von allen Seiten ganz genau. Wenn es nach ihr ginge, dürften die Schuhe sofort in das Müllauto. Mit sowas läuft man doch nicht in der Öffentlichkeit rum. Als Robert wieder in die Wohnung kam, sah er Brigitte beim Betrachten der Nikes zu.

„Darf ich die behalten, wenn sie von Julia aussortiert werden?“ fragte Robert. Brigitte, die ihn nicht reinkommen hörte, erschrak und ließ die Schuhe reflexartig fallen. „Bitte Schatz. Ich will diese Schuhe unbedingt haben, aber nur, wenn Du damit auch umgehen kannst. Ihre Chucks liegen im Container und warten auf die Abholung. Sie hatte letztens beim Feiern ein Paar an und hat sie dann einfach vorm Club zurückgelassen. Als ich hinkam, waren sie leider nicht mehr da.“

„Die Schuhe haben es Dir echt angetan, oder?“
„Ja“ gab Robert kleinlaut zu.
„Dann müssen wir Julia dazu bringen, diese Dinger endlich wegzuwerfen. Ich würde die sofort entsorgen und Julia wird auch noch bemerken, dass sie so nicht mehr rumrennen kann.“
Robert schaute sie erstaunt an, danach küssten sich die beiden wild und intensiv und trieben es in Julias Zimmer auf dem Fußboden.


Florian

In der Mittagspause klingelte Julia’s Handy, es war Melanie.
„Hey Süße. Hat Florian also zugesagt? Super, freut mich! Klar helf ich Dir mit Deinen Haaren, kein Problem. Ich komm nach Feierabend vorbei. Nach dem Styling wird Dir Florian die Füße küssen und betteln, dass Du seine Freundin wirst.“

Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)

Melanie ist eine treue Seele, die beiden kennen sich seit ca. 3 Jahren. Julia war damals auf einer Party eines Mitschülers, der kleine Bruder von Melanie. Sie hatte damals Hausarrest und wurde dazu verdonnert, die Aufpasserin zu spielen. Julia war ihrem Alter deutlich voraus. Sie war anders als die anderen Mädchen. Selbstbewusster und das Outfit war ebenfalls mehr als nur Jeans und Pulli. Nicht overdressed, aber sie wusste genau, wie sie die Blicke der Jungs auf sich zog.

Melanie imponierte das. Sie fühlte, die beiden sind sich sehr ähnlich, denn auch Melanie konnte ihre Weiblichkeit so geschickt einsetzen, dass sie auch ohne Outfit, das nur aus Minirock und BH besteht, die Jungs um den Finger wickeln konnte. Die beiden freundeten sich schnell an und Melanie war es, die nach der Scheidung Julia für 1 Woche Unterkunft gewährt hat, als diese nach einem Streit mit ihrer Mutter abgehauen ist. Spätestens seit diesem Tag sind die beiden beste Freundinnen und unzertrennbar.

Am Abend kam Melanie also vorbei und half Julia mit den Haaren und dem Schminken. Julia erzählte von ihrem Plan und Melanie musste grinsen. Ja, so kennt sie Julia. In dem Punkt ticken die beiden gleich. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, setzen sie es auch tatkräftig um und in Sachen Jungs hatten sie auch immer Erfolg.

Melanie hatte überhaupt keine Zweifel, dass Julia ihren Florian kriegen würde. So treu kann kein Kerl sein und sollte dieser Florian doch widerstehen können, wäre er bestimmt schwul und diese Maike nur seine Fake-Freundin um Gerüchten vorzubeugen. Melanie riet Julia von gelockten Haaren ab. „Glaub mir, mit glatten Haaren siehst Du viel umwerfender aus. “

Julia betrachtete sich im Spiegel und war hellauf zufrieden. Auf Melanie konnte sie sich immer verlassen. Auch wenn sie immer noch der Meinung war, Locken wären besser gewesen, aber sie vertraute Melanie. Man steht sich zu nahe, um das große Ganze zu sehen.
„So, die spannende Frage: was wirst Du anziehen?“ fragte Melanie gespannt.

Julia hatte die Sachen schon im Schrank ganz vorne hingehängt, damit sie nur noch reingreifen muss, ohne lange zu suchen. „Ich dachte an die Hose und das Top“ sagte Julia und griff die beiden Teile aus dem Schrank. „Und dazu meine schwarzen High Heel Sandalen.“
„Die Sandalen würde ich nicht anziehen. Hast Du hohe Chucks? Die gingen auch.“
„Chucks?? Ich will nicht in einen Nachmittagsfilm, sondern den Kerl flachlegen. Am Liebsten an Ort und Stelle.“

Melanie lachte laut. „Bei jedem anderen Kerl würde ich Dir zu Minirock, BH und Overknees oder den High Heel Sandalen raten, aber dieser Florian ist nicht so primitiv wie die anderen, sagst Du immer. Der hat Niveau, da muss Dein Outfit subtiler sein. Bauchfrei, die Haare ganz glatt mit einer Glanzspülung. Dazu Dein Parfüm und das wird ihn aus der Bahn werfen. Alles andere wäre too much. Die Sandalen wirken eher abschreckend, zu overdressed. Die Chucks machen Dein Outfit nicht kaputt und wirken mehr nach Freizeit als nach Date.

Du willst ja keinen schnellen Fick, sondern etwas Langfristiges. Verschieß nicht jetzt schon Dein ganzes Pulver.“
„Hmmm… Ich glaube ich müsste noch welche im Schrank haben“ meinte Julia und ging an den Schuhschrank. Sie suchte ein wenig drum. „Okay, scheinbar habe ich die schon weggeschmissen. Am liebsten würde ich meine Nikes anziehen“ lachte Julia und hielt ihre Air Force hoch.

„Um Gottes Willen, bloß nicht! Die würden alles kaputt machen.“
„Beruhige Dich, das war nur ein Spaß. Ich weiß eh nicht ob ich die noch behalten soll. Sehen halt schon übel abgefuckt aus.“
„Und wenn schon, für Konzerte oder für’n Mäcci oder sowas gehen die doch allemal noch.“

„Ist ja auch egal“, meinte Julia. „Was soll ich denn Deiner Meinung jetzt für Schuhe anziehen? Die Low Chucks? “
„Zeig mal, was hast Du denn alles im Schrank?“ Noch bevor Melanie die Tür aufmachen konnte, meinte Julia, dass im Kleiderschrank unten eine Schublade ist, in der auch noch bestimmt 10 Paar Schuhe rumliegen würden. Melanie inspizierte die Schublade und fand kreuz und quer Schuhe rumliegen.

„Die ziehe ich kaum an, deswegen liegen die da rum.“ rechtfertige sich Julia.
„Ha, Bingo!“ rief Melanie und fischte ein Paar Stilettos zwischen den Adidas Hoops, Vans und anderen Stoffschuhen raus. „Die hier sehen super aus. Warum verbannst Du sie denn hier drinnen? Die schreien danach ausgeführt zu werden. Da, zieh die mal an.“
Julia nahm die Stilettos, zog sie an und ging ein paar Schritte.
(© by schuhfetisch.blog)

„Und?“ meinte Melanie „Was hältst Du davon? Zieh mal Hose und Top an und dazu die Heels.“
„Okay“, entgegnete Julia, zog sich um und posierte vor Melanie.
„Perfekt.“ antwortete Melanie und hob beide Daumen nach oben. „Du siehst umwerfend aus.“
„Aber die Sandalen sind so bequem“ brachte Julia als Einwand.

„Vertrau mir Schwester! Er wird Dich erstmal abchecken. Obenrum ist der Knaller. Untenrum kommst Du sexy, aber alltagstauglich daher. Die Stilettos wirken elegant, leger und zeigen Florian Deine gepflegten Füße. Die geben Deinem Outfit die richtige Note und vermitteln doch nicht die roten Herzen. Wenn Du Dir jetzt die Nicky Sandalen anziehen würdest, riecht er doch sofort den Braten und blockt von vornherein ab. Ihr geht was Essen, unterhaltet Euch und das Top, die Haare und das Parfüm erledigen den Rest. Dagegen hat Maike keine Chance, das Auge und die Nase will schließlich auch was haben, nicht nur das Hirn.“


Schuhe entsorgt

Die beiden verabschiedeten sich mit einer innigen Umarmung. Beim Rausgehen sagte Melanie „Toi, toi, toi. Und sag mir wie’s gelaufen ist!“
Julia ging in ihr Zimmer, trug noch etwas Parfüm auf und betrachtete sich im Spiegel. Sie machte ein Selfie um es bei Instagram hochzuladen. Florian war nicht bei Instagram und Maike ist wohl zu hässlich dafür. Sie postete das Foto mit dem Kommentar „Aus, mit Florian Ehwaldt.“ Von irgendwoher würde Maike das schon mitbekommen, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser…

Julia schaute in die Schublade mit den Schuhen. Die Vans, die Stan Smith und die weißen Docs räumte sie in den Schuhschrank, die Adidas Hoops, die schwarzen Plimsolls und die schwarzen Buffalos nahm sie aus der Schublade, die dürfen nun in den Müll. All diese Paare hatte sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr getragen, die Adidas sind an der Innenferse völlig hinüber und reiben die Haut beim Tragen blutig.

Für Festivals hat sie ihre Docs, dafür braucht sie die schwarzen Stoffschuhe von H&M nicht mehr, außerdem haben die ihre beste Zeit auch schon lang hinter sich. Sie ging in die Küche um eine Mülltüte aus dem Schrank zu holen, ging damit in ihr Zimmer und steckte die 3 Paare rein. Sie schnappte sich ihre Tasche, ging aus dem Zimmer, nahm ihren Schlüssel und ging runter. Dort kippte sie die Tüte in den leeren Müllcontainer und machte sich auf, um Florian in ihr Spinnennetz einzuwickeln…

Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)

Robert wurde nervös, als er im Vorbeigehen Melanie hörte, wie sie Julia nach Chucks fragte, Melanie hatte mitunter eine gut hörbare Stimme. „Verdammt, was mache ich jetzt?“ fragte sich Robert in Gedanken. Wieso kommt Melanie ausgerechnet auf Chucks? Ausgerechnet Chucks, die Robert heute Vormittag in die Mülltonne geworfen hat, nachdem sie von Brigitte zerfetzt wurden. Soviel hatte er sich schon zusammenreimen können, dass es um ein Outfit wegen eines Jungen geht.

Warum zum Teufel will Melanie, dass sich Julia Chucks anzieht? Völlig unabhängig von seinem Fable für knöchelhohe Sneaker sind doch Chucks wirklich nicht die richtigen Schuhe für ein Date. Freizeitschuhe, ja. Kino, Schwimmen, Schule, von ihm aus auch zum Feiern. Aber zu einem Date? Er konnte Julias verwunderte Reaktion voll und ganz verstehen.

Als er Julia sagen hörte, sie müsste noch welche im Schrank haben, geriet er in Panik und überlegte sich, wie er auf Julias Wutausbruch reagieren würde, wenn sie bemerkt, dass ihre Chucks nicht mehr da sind. „Versehentlich unter’s Bett gekickt“ kann er diesmal nicht bringen, die hatte sie wer weiß wie lange nicht mehr an. Und dass Julias Schuhe nicht mehr im Schrank sind, ist ganz allein seine Schuld, auch wenn Brigitte sie zerfetzt hat, aber er war es, der die Schuhe aus dem Schrank geklaut hat.
„Okay, scheinbar habe ich die schon weggeschmissen“ hörte er Julia antworten. Ein tausend Tonnen schwerer Felsbrocken ist gerade von ihm gefallen. Meine Fresse, das ging ja nochmal gut.

Er ging ins Wohnzimmer und erzählte Brigitte was er gerade erlebt hat.
„Da hast Du nochmal Glück gehabt. Es war eine Scheißidee Julias Schuhe aus ihrem Schrank zu klauen. Das hättest Du merken müssen, nachdem Du ihre Nikes aus dem Schrank genommen hast.“
„Ja, ich weiß. Ich hätte es auch ganz alleine auf meine Kappe genommen.“
„Das wäre auch das Mindeste gewesen.“ entgegnete Brigitte. „Aber es ist nochmal gut gegangen. Ab jetzt lässt Du Julias Schuhe im Schrank. Wenn Du Dich schon mit ihren Schuhen befriedigen musst, dann stell sie gleich danach wieder in den Schrank und lass sie nicht im Hobbyraum rumliegen. Und nimm Dir auch kein Ersatzpaar mehr, hörst Du?“
„Ja, ja. Ist ja gut“ brummte Robert. „Ich brauch auf den Schreck erstmal einen Cognac.“

Er ging in die Küche um sich einen Doppelten einzuschenken. Da sah er Melanie aus Julias Zimmer kommen, kurze Zeit später kam auch Julia raus. Sie ging in die Küche, um sich eine Mülltüte zu schnappen und verschwand anschließend wieder in ihrem Zimmer. Robert überfiel schon wieder eine Unruhe, diesmal aber nicht aus Angst, sondern aus Hoffnung, die Nike würden jetzt ihre letzte Reise in die Mülltonne antreten. Warum sie die in der Mülltüte entsorgt und nicht einfach in den Küchenmüll steckt konnte er zwar nicht nachvollziehen, sollte ihm aber auch egal sein. Hauptsache weg damit.

Nachdem Julia aus der Tür ging, ging er ins Badezimmer und wartete, bis Julia bei der Haustüre draußen war und vorne um die Ecke verschwand. Er ging in ihr Zimmer und machte den Schuhschrank auf. Da lagen plötzlich Schuhe drinnen, die vorgestern Nacht noch nicht da waren. „Eigenartig“, dachte sich Robert und wunderte sich, wo die Schuhe herkamen. Er kramte etwas rum, die Nikes waren nicht im Schrank. Sein Herz fing an schneller zu schlagen, seine Hände begannen zu schwitzen und zitterten leicht.

Julia hatte definitiv nicht ihre Nikes an, als sie ging. Im Schrank sind sie auch nicht. Das bedeutet: Julia hat die verdammten Sneakers endlich in die Mülltonne befördert. Robert hat ja noch gehört, wie sie sagte, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie die Schuhe überhaupt behalten soll und jetzt endlich liegen sie im Müll. Sein Glied schwoll schlagartig an und wurde steif, damit hätte er im Steinbruch arbeiten können. Er spürte einen Druck auf der Brust, das war die Aufregung und das Adrenalin schoss durch seine Adern, wer braucht da noch Rauschmittel?

Robert zog sich schnell seine Schuhe an, um runter zu den Mülltonnen zu gehen. Er öffnete den Deckel und sah die Mülltüte, die Julia vor ungefähr 10 Minuten reingeworfen hat. Sein Puls war jetzt bei gefühlten 300 Schläge pro Minute, nach all den Monaten war nun sein Wunsch wahr geworden. Der heilige Gral, die weißen Nike Air Force werden in wenigen Augenblicken ihm gehören. Er nahm die Trittleiter, die er von oben mitnahm, kletterte die Stufen rauf und stieg in den Container. Die Mülltüte war gar nicht zugeknotet, das erleichterte die Sache. An seinem Handy schaltete er die Taschenlampe an, damit er im Dunkeln etwas sehen kann. Da waren aber keine weißen Nike Air Force.

2 Paar schwarze Stoffschuhe lagen da, die an sich noch vollkommen in Ordnung aussahen, und Buffalos. Wer zum Teufel hat denn bitte heute noch Buffalos im Schuhschrank? Dieses Relikt aus den 90ern. Damals waren die Treter groß in Mode. Männer und Frauen trugen diese klobigen Teile an ihren Füßen und entstellten sich dabei in grauenvoller Manier. Er nahm die Tüte, in der offensichtlich noch ein Paar lag. Zu seinem großen Erstaunen lag dort ein Paar Adidas Hoops Mid 2.0 in schwarz.

Das Futter der Innenferse war praktisch nicht mehr vorhanden und die darunterliegende Plastikverstärkung war deutlich zu sehen. Außerdem war sie zerbrochen, das musste beim Gehen unheimlich wehtun. Vorne löste sich ein wenig die Sohle vom Obermaterial, ein kleines Loch war auf der Oberseite am Zehenbereich des linken Schuh und die Innensohle hatte deutliche Tragespuren.

Scheinbar hat sie die Schuhe sehr lange und sehr gerne getragen. Darin gesehen hatte er sie allerdings noch nie. Wo kommen diese Schuhe überhaupt her?? Er hatte doch ihren Schrank durchsucht, die Schuhe waren definitiv nicht drinnen und auch die anderen, die jetzt plötzlich im Schrank sind, waren vorher nicht da. Wo also hatte sie all die Schuhe verstaut? Die Adidas‘ sind nicht übel, er warf sie aus der Tonne, die kommen erstmal in den Hobbyraum. Zurückwerfen kann er sie immer noch.

Er kletterte aus dem Container wieder raus und überlegte angestrengt, was sie mit ihren Air Force angestellt hat. Im Schrank waren sie nicht, weggeschmissen hat sie die auch nicht und an den Füßen hatte sie Stilettos an. Wo also waren die verfluchten Nikes??? „Irgendwas stimmt da nicht“ überlegte er, während er mit der Leiter unterm Arm und dem Paar Schuhe in der linken Hand nach oben ging.

In der Wohnung angekommen kam Brigitte aus dem Wohnzimmer. Sie war gerade dabei etwas zu sagen, ihr Mund war schon zur Sprachausgabe geöffnet, doch als sie ihn sah schloss sich der Mund nach einer kurzen Verwandlung zur Statue wieder. Sie schaute ihn kurz irritiert an, dann öffnete sie wieder ihren Mund und diesmal kamen auch Worte raus. „Was hast Du denn da alles?“

Robert erzählte ihr die ganze Geschichte, mit dem was er Julia über die Nikes sagen hörte, von den weggeworfenen Schuhen und den Schuhen im Schuhschrank und das er die alle vorher noch nie gesehen hat. „Wo können denn die Nikes sein?“ fragte Robert und in seiner Stimme lag eine Mischung aus Verwunderung, Ratlosigkeit und Ärger.
„Jetzt wasch Dir erstmal die Hände, die müssen ja noch in Julias Zimmer sein“ meinte Brigitte, die ihm die Leiter und Julias Schuhe abnahm und im Hobbyraum abstellte.

Nachdem Robert wieder aus dem Bad kam, war Brigitte bereits in Julias Zimmer. Robert ging rein und sah Brigitte auf dem Bett sitzen und lachen.
„Was ist denn so lustig?“, fragte Robert und kam näher.
Brigitte deutete auf die Klamotten vor Julias Bett, hob den Pulli und die Jeans hoch und zum Vorschein kamen Julias Nike. Während der Linke auf der Außenwand ruhend dalag, stand der Rechte aufrecht nahezu im 90° Winkel zum anderen Schuh daneben.

„Da hast Du die Antwort auf Deine Frage“ meinte Brigitte.
„Gottseidank, ich hatte echt Schiss Julia hat Weiß Gott was damit gemacht. Sie hätte die ja auch Melanie zur Entsorgung mitgeben können.“


Julia ist auch auf Instagram

Kurz bevor Julia bei der Bar ankam, checkte sie ihren Post auf Instagram. Schon knapp 100 Likes. Natürlich waren auch die üblichen „Du siehst umwerfend aus“ oder „Du bist so süß“-Kommentare dabei, aber auch welche, die „Euch Viel Spaß“ wünschten. Es war ein raffinierter Schachzug den Post als Story zu posten, nach 24 Stunden verschwindet der Beitrag und alle Spuren sind automatisch verwischt, trotzdem bleibt genug Zeit, damit Maike diese Botschaft erhält.

Julia war überzeugt: irgendwer von ihren Followern (männlich oder weiblich) kennt Maike oder kennt zumindest jemanden, der Maike kennt oder kennt jemanden, der jemanden kennt, der Maike kennt. Egal wie viele Personen dazwischenliegen, am Ende wird Maike davon erfahren und Florian zur Rede stellen. Wer würde bei Julia nicht eifersüchtig werden?

Nie würde der Verdacht auf Julia fallen. Sie würde notfalls Florian ihren Instagram-Account zeigen und beweisen, dass sie nichts gepostet hat. Irgendwer würde sie wohl gesehen haben, irgendjemand der Florian nicht mag. Jeder Mensch hat Personen, die einen nicht mögen und ans Bein pissen, wenn sie die Gelegenheit bekämen.

Sie würde ihr Bedauern zum Ausdruck bringen, keinesfalls wollte sie seine Beziehung damit aufs Spiel setzen. Er und Julia seien schließlich gut befreundet. Der erste Schritt wäre somit erledigt, sie würde ihn herzlich umarmen und es würde sich schon jemand von Julias Freundinnen finden, die das auf Foto festhält und an Leute in der Telefonliste verbreitet, um letztlich auch Maike zu erreichen.

Danach wäre es nur eine Frage der Zeit, bis Maike endgültig Schluss macht und den Weg frei für Julia macht. Und Julia würde Selbstvorwürfe vorspielen, aber ganz subtil Vorwürfe gegen Maike erheben, wie sie Gerüchten Glauben schenken kann und ob sie kein Vertrauen in ihn hat. Dezent und nicht zu viel, aber so gut ins Unterbewusstsein platzieren, damit Florian zu der Erkenntnis kommt, Maike hätte ihm nicht vertraut und womöglich selbst nachspioniert. Krankhaft eifersüchtig, eine Klette… sowas in der Art halt. Julia wäre für Florian da, sie würde sich sogar anbieten mit Maike zu reden, um die ganze Sache klar zu stellen und die beiden wieder zusammen zu bringen.

Natürlich würde Florian das ablehnen, sie könne schließlich nichts dafür und außerdem hätte er ja wohl das Recht mit einer Freundin harmlos einen Kaffee trinken zu dürfen. Dabei müsste sie höllisch aufpassen nicht zu dick aufzutragen, um nicht aufzufliegen. Ja, ihr Plan war gut. Es war nur eine Frage der Zeit… Während sie gedankenverloren das Spinnennetz webte, kam auch schon Florian um die Ecke. Die Beiden umarmten sich zur Begrüßung, danach gingen sie in die Bar. Florian betrachtete Julia von oben bis unten.

„Du hast Dich so schick gemacht und ich komm nur mit Jeans und Pulli daher“ sagte er leicht verlegen.
„Alles gut“ sagte Julia lächelnd, „Du kennst uns Mädels doch. Wenn wir eine Möglichkeit haben uns aufzustylen, nutzen wir die auch. Du siehst gut aus.“

Die beiden unterhielten sich über dieses und jenes, lachten und hatten einen schönen Abend. Ganz offensichtlich genoss auch Florian den Abend, ihr Charme wirkte scheinbar schon ganz gut. Um das Ganze zu vertiefen, müssen sie das jedoch mindestens noch einmal wiederholen. Die beiden zahlten und gingen aus der Bar.

„Hat Spaß gemacht, das sollten wir irgendwann wiederholen, wenn Du Lust hast. Also rein freundschaftlich natürlich“ sagte Julia und setzte dabei ein unschuldig süßes Lächeln auf, das ihre Hintergedanken sofort entkräftet und nicht den Hauch eines Verdachts ob ihres Plans vermuten lässt.
„Klar, war ein lustiger Abend“ sagte Florian. Der Fisch war also am Haken, Phase 1 ist somit erfolgreich abgeschlossen.


Unterdessen betrachtete sich Robert im Hobbyraum die geretteten Adidas Hoops. So süß wie die Nikes sind sie bei Weitem nicht, außerdem fehlte ihm irgendwie der Bezug zu Julia. Gut, sie hatte die mal an, aber damit gesehen hatte er sie nie. Er ging mit dem Paar ins Wohnzimmer und zeigte sie Brigitte. „Wann hat sie die denn das letzte Mal getragen?“
Brigitte betrachtete sich Julias Schuhe sehr genau. „Ich habe keine Ahnung. Wenn Du es genau wissen willst, musst Du ihr auf Instagram folgen.“
„Ich stalke sie doch nicht, davon abgesehen, dass ich auch gar nicht Instagram habe.“

„Du kannst meinen Account verwenden, ich bin dort eh nicht aktiv. Und ihr Instagram-Name ist xxjulia02xx“
„Frau Lehberg, Du kleines Luder. Du überraschst mich immer wieder“, sagte Robert perplex.
„Sie hat für mich vor ewig langer Zeit Instagram eingerichtet und ihren Account verlinkt. Damals war sie 14 oder so. Glaub mir, sie hat das längst vergessen. Bestimmt hat sie auch ein Foto von sich in den Schuhen gemacht.“
„Scheiß auf die Schuhe, Hübsche. Du machst mich deutlich mehr an. Ich will Dich. Und zwar hier und jetzt.“ Die beiden trieben es auf der Couch, hart und wild, es machte den Eindruck, er wolle buchstäblich einen Durchbruch erreichen…

Auf dem Heimweg schrieb Julia eine WhatsApp an Melanie: „Step 1 erfolgreich :D“ Sie grinste zufrieden wie eine Katze, die gerade eine große Portion ihres Lieblingsfutters fressen durfte. Ja, sie war eindeutig in Florian verliebt, sie wollte es sich anfangs nicht eingestehen, doch mittlerweile gibt es keine Zweifel dran. Sie will mit Florian eine ernste Beziehung. Natürlich auch Sex, aber es ist mehr als das. Es ist nicht so, dass Julia eifersüchtig auf diese Maike ist, was hatte die schon, was sie selbst nicht hat?

Nein, eifersüchtig war Julia bestimmt nicht, eher genervt. Genervt davon, dass sie den Bremsklotz erstmal lösen musste anstatt direkt und ganz offiziell Florian zu daten. Ein schlechtes Gewissen hatte sie dabei nicht, wieso auch? Im Krieg und in der Liebe ist schließlich alles erlaubt. Maike könne ja um Florian kämpfen. Gut, vielleicht ist der Kampf nicht ganz fair, aber Leben heißt auch verlieren und aus den Niederlagen zu lernen, daran zu wachsen und stärker zu werden. Maike würde eine wichtige Lektion im Leben lernen und Julia verhalf ihr dazu.


Nach dem Orgasmus trat Erleichterung ein, Brigitte atmete tief und schwer. Schuhe hin oder her, wenn jedes Mal so ein Wahnsinns-Sexerlebnis dabei zustande kommt, dürfte Robert auf so viele Turnschuhe stehen wie er möchte. „Du biste eine großartige Frau, Brigitte. Ich liebe Dich und bin überglücklich Dich an meiner Seite zu haben.“ Die beiden küssten sich, ehe Robert ins Bad unter die Dusche hüpfte, in die ihm Brigitte folgte.

Nach dem Abtrocknen, als beide wieder im Wohnzimmer waren, gab Brigitte ihm ihren Instagram-Zugang mit den Worten „Sie hat bestimmt auch Fotos von ihren Schuhen gemacht. Ich habe keine Ahnung was sie alles postet, ich wünsch Dir viel Spaß beim Durchstöbern.“ Während Brigitte sich einen langweiligen Film im Fernsehen anschaute, durchforstete Robert Julias Instagram Account. Sie postete jede Menge Fotos von sich, auf den meisten sind auch ihre Schuhe zu sehen.

Ihre Nike Air Force hat sie dabei echt häufig an. Er sah auch das Foto mit den Turnschuhen, die Julia vor dem Club ausgezogen und zurückgelassen hat. Was für geile Schuhe das waren. „Du elendes Mistvieh“ dachte er sich und Wut kam in ihm auf. Wut und das Verlangen ihre Nikes endlich sein Eigen nennen zu können. Da plötzlich sah er ein Foto, auf dem sie ihre Adidas Hoops anhatte. Das war von Mai 2019 beim Grillen. Ein weiteres Foto zeigt sie mit anderen im See schwimmen, ihre Sachen lagen unordentlich am Strand, die beiden Schuhe lagen bestimmt 1 Meter auseinander.

Erst im Sommer und Herbst 2018 waren sehr viele Fotos zu sehen, auf denen sie die Sneakers öfters trug. Damals waren ihre Nike Air Force scheinbar noch neu, anderthalb Jahre später sind sie fällig für den Müll. „Reife Leistung“ dachte er sich, „in so kurzer Zeit die Schuhe so fertig aussehen zu lassen schafft auch nicht Jede“. Je mehr Fotos er von Julia in den Hoops sah, desto größer wurde die Freude über den Fang. Im Mai 2018 sah er ein Foto von Julia in ihren hohen Chucks. Das war scheinbar das letzte Mal, dass sie diese Schuhe anhatte. Kein Wunder, dass sie nicht mehr wusste, ob sie die Treter noch hat oder nicht.

 Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)

Robert ging den Reiter „Outfits“ durch, wo sie unregelmäßig ihre Outfits als Kurzvideo postete. Nur auf 5 von den gefühlten 100 Videos zeigte sie auch ihre Schuhe, und immer waren es ihre Nike Air Force, die sie anhatte. Mit Shorts, mit langer Schlaghose, mit Jeans, einmal sogar mit einem Minirock. Es war erregend anzuschauen. Er ging in Julias Zimmer, um sich die Nikes in aller Ruhe anzuschauen. Sich mit ihnen zu befriedigen traute er sich nicht, er hatte keine Ahnung wann Julia wieder zurückkommen würde, außerdem hat er erstmal ihre Adidas Sneaker. Am liebsten würde er die Nikes hemmungslos mit Sperma einsauen.

Robert hatte gerade so viele Gedanken auf einmal. Den Zehenbereich aufreißen, ein gigantisches Loch in den Fersenbereich machen, so dass das stabilisierende Plastik zum Vorschein kommt, das er kaputt machen könnte, damit es Julia die Fersen aufscheuert. Eine andere Fantasie ist es, Julias Schuhe zu zerhacken.

Aber natürlich ist all das Schwachsinn, abgesehen von Julias Reaktion, hätten die Schuhe nicht mehr die natürliche Abnutzung und würden somit einen großen Teil des Reizes verlieren, ganz zu schweigen, dass Julias Schuhe beim Zerhacken völlig wertlos wären… Er könnte ja die schwarzen Nicky Sandalen zerhacken, wie kann sich ein junges Mädel nur derart entstellen?


Der Überfall

Julia bekam eine WhatsApp Nachricht, sie war von Melanie. Ein kurzes „Super, ich freue mich für Dich!“ stand darin. Julia hatte gerade die Nachricht geöffnet und gelesen, als sie einen Schlag im Nacken spürte. Julia ging zu Boden, das Smartphone tat es ihr gleich. Sie hörte von hinten eine weibliche Stimme zu ihr sagen „Lass die Finger von Florian, kapiert?“ Julia traute sich nicht umzudrehen, da hörte sie die Stimme sagen: „Dreh Dich gefälligst um, wenn ich mit Dir rede.“ Julia drehte sich vorsichtig um. Da stand eine junge Frau Anfang 20. Das musste also Maike sein.

Mal abgesehen von der wütenden Fratze, die diese Maike momentan aufsetze, war sie verdammt hübsch. Völlig anders, als Julia sie sich aufgrund der Beschreibungen ihrer Freundinnen vorgestellt hat. Sie hatte dunkelblonde Haare, die gerade noch die Schultern berührten. Ihre weiblichen Rundungen waren bemerkenswert, nicht wie Euter von Kühen, die kurz vom Platzen sind, sondern natürlich geformt. Sie schien sportlich zu sein, ihre Arme, soweit sie das beim flüchtigen Scannen erfasste, hatten sichtbare Muskeln, aber nicht wie bei einer Bodybuilderin, alles sehr ästhetisch und weiblich.

„Zieh Deine Nuttenschuhe aus und gib sie mir“ befahl Maike.
„Spinnst Du?“ entgegnete Julia.
„Soll ich Dir noch eine reinhauen? Also los, zieh die Drecksteile aus, oder muss ich sie Dir gewaltsam von den Füßen reißen?!“
Julia zog ihre Schuhe nacheinander aus und gab sie Maike. Sie nahm die Schuhe und warf sie hinter sich auf den Boden. Danach reichte sie Julia die Hand mit dem Worten „Komm, steh auf.“

Julia sah sie erschrocken und ängstlich an, da griff Maike nach Julias Arm und zog sie hoch. Danach bückte sie sich, um Julia ihr Handy wiederzugeben und nahm Julias Schuhe in die Hand. „Weißt Du wer ich bin? Ich bin Maike, Florian’s Freundin. Ich könnte ja sagen ‚Schön Dich endlich kennenzulernen, Florian hat mir schon so viel von Dir erzählt‘, aber das wäre gelogen. Erstens ist es nicht schön Dich kennenzulernen und Zweitens hat Florian auch noch nie etwas von Dir erzählt. Tut mir leid, dass ich Dich niedergeschlagen habe. Da kam die Taekwondo-Sportlerin in mir durch.“

Julia schaute sie fragend an. „Jetzt wunderst Du Dich, stimmt’s? Du dachtest Du könntest mir Florian ausspannen und ich Mauerblümchen krieg das nicht mit? Falsch gedacht. Ich hatte Dich schon länger am Radar. Deinem verwirrten Blick entnehme ich, dass Du ein völlig falsches Bild von mir hattest. Du dachtest bestimmt ich habe kein Selbstbewusstsein und würde still in mich reinheulen, während Du Dir Florian angelst. Falsch gedacht.“
„Von woher…“ fing Julia an ihre Frage zu formulieren.

„Woher ich von Dir weiß? Ich habe Freunde. Viele Freunde. Hör zu Du Schlampe. Florian mag Dich sympathisch finden, aber er wird Dich niemals lieben. Ich habe keine Angst, dass Du ihn mir wegnehmen könntest. Ich kenne Florian’s Geschmack, wir kennen uns schließlich seit dem Kindergarten. Weißt Du wie lange wir schon zusammen sind? Seit 4 Jahren!“

Wieder standen über Julias Kopf lauter Fragezeichen. „Jetzt fragst Du Dich wie’s das gibt. Ich bin doch älter als Du.“ sagte Maike in einem spöttischen Ton. „Florian ist älter als Du denkst. Im Gegensatz zu Dir hat er Abitur gemacht. Natürlich darf sich Florian auch mit anderen Frauen und Mädchen treffen, aber ich will, dass Du mit den Spielchen aufhörst. Nicht weil ich Angst habe, Florian an eine wie Dich zu verlieren, sondern weil das ein Angriff gegen mich ist und das mag ich nicht, kapiert???“

Julia, die sonst so eine große Klappe hatte, stand da wie ein kleines Schulmädchen und brachte nur ein kleinlautes „Mal sehen.“ raus. Maike lachte höhnisch und meinte, „Du siehst doch wohin Dich das bringt. Hast wohl noch nicht genug, hä? Also lass Deine widerlichen Finger von meinem Florian, sonst werde ich beim nächsten Mal unfreundlich, klar?“

Julia stand stumm da und brachte keinen Ton raus.
„Ob das klar ist habe ich Dich gefragt??“, wiederholte Maike mit Nachdruck ihre Frage.
Julia brachte nur ein kleinlautes „Ja“ heraus.
„Und wehe wenn nicht“ fauchte Maike aggressiv.

Sie machte einen Schritt nach vorne, so dass Julia unwillkürlich zusammenzuckte. Danach drehte sich Maike um und ging. Nach ein paar Schritten drehte sich Maike nochmals zu Julia um, die immer noch völlig überrumpelt und von dem Schock wie gelähmt dastand, und rief: „Ich beobachte Dich, klar?“ Maike streckte ihre Hand aus und ließ Julias Stilettos von der Brücke in den Landwehrkanal fallen, dabei sah sie die ganze Zeit demonstrativ Julia an und grinste dabei boshaft.

„Sonst war das erst der Anfang, verstanden?“ setzte Maike noch einen drauf, danach drehte sie sich um und ging über die Brücke. Julia stand da und schaute ihr hinterher, bis sie nicht mehr zu sehen war.

Was war das denn bitteschön für eine Aktion? Julia spulte den ganzen Film im Geiste nochmals ab. Das war also Maike? Diese eifersüchtige Bitch. Von wegen mittelmäßig, Mauerblümchen und all das. Die war bildhübsch. Nicht gerade sympathisch und zudem aggressiv und gewaltsam, aber optisch ein Volltreffer. „Na gut“ dachte sich Julia, „die Runde geht an Dich.“ Sie betrachtete ihr Smartphone, keine optischen Schäden zu sehen. Sie rief sofort Melanie an. Jetzt fing sie langsam an den pochenden Schmerz im Nacken zu spüren, den ihr Maike verpasst hatte und ihre Füße wurden kalt. Dieses Miststück hat Julias Schuhe in den Kanal geworfen. Dafür allein muss sie schon büßen.

„Hey Süße“ antwortete Melanie, „ich freu mich so für Dich, dass es gut gelaufen ist. Erzähl doch mal.“
„Ich habe Maike getroffen, oder besser: sie mich. Diese Bitch hat mich auf offener Straße niedergeschlagen.“
„Bitte was?!?! Geht’s Dir gut? Wo bist Du? Ich hol Dich ab.“
„Die ist Anfang 20. Und hübsch ist sie. Die hat meine Schuhe geklaut. Florian übrigens auch. Diese Schlampe. Seit dem Kindergarten“ äffte Julia Maike nach.

„Und die kann Kampfsport. Die hat mir sogar gedroht.“ sprudelte es aus Julia völlig unkontrolliert und zusammenhanglos raus.
„Stopp mal Süße. Beruhig Dich erstmal und sag mir wo Du bist. Ich hol Dich ab, verstanden? Also, wo bist Du?“
Julia atmete tief durch. „An der Kottbusser Brücke.“
„Gut, ich bin gleich bei Dir. Bleib wo Du bist, okay?“

Ca. 5 Minuten später war Melanie mit dem Auto da. Julia hatte sich zwischenzeitlich ein wenig beruhigt. Melanie stieg aus und umarmte erstmal Julia ganz fest. „Wie geht’s Dir? Bist Du verletzt? Sollen wir ins Krankenhaus fahren?“
„Nein, nein. Mir geht’s gut. Ich habe kalte Füße. Und mir tut der Nacken von ihrem Schlag etwas weh, aber passt schon. “
„Steig erstmal ein und dann erzählst Du mir ganz genau was passiert ist, okay?“

Julia stieg ins Auto ein, wo Melanie ihr frischgewaschene Socken und Ugg Boots von ihr gab. Ein Segen, dass beide fast dieselbe Schuhgröße haben. „Hier, zieh die an und wärm Deine Füße auf.“ sagte Melanie, und Julia zog sich Socken und Schuhe an. Julia war sehr dankbar so eine gute Freundin zu haben, auf die sie sich zu jederzeit verlassen konnte, egal was passiert ist und egal wie spät es ist. Melanie war für sie da. Während Melanie zu sich nach Hause fuhr erzählte Julia alles. Vom Date und als sie plötzlich den Schlag spürte und zu Boden ging. Julia versuchte so gut wie möglich Maike’s Worte wiederzugeben.

Bei Melanie angekommen, setzte sie Julia auf die Couch und deckte sie zu. Sie drehte die Heizung auf und machte Ihnen einen Schwarzen Tee.
„Von woher wusste sie überhaupt von Euch Beiden und vor allem wo Du bist?“ fragte Melanie nachdenklich. Erst jetzt dachte Julia drüber nach, das ist eine sehr gute Frage. „Wahrscheinlich hat Florian ihr das erzählt.“ sagte Julia.
„Aber wenn die so eifersüchtig ist, wird Florian ihr doch nicht einfach so erzählen, dass er sich mit Dir trifft und wo.“
„Ich weiß es nicht, vielleicht habe ich Florian auch völlig falsch eingeschätzt.“
„Außerdem. Wenn Florian angeblich nie etwas von Dir erzählt hat, von woher wusste Maike dann wer Du bist? Und was Du vorhast? Irgendwas stimmt da nicht.“ fasste Melanie die Situation kurz und knapp zusammen. „Und was sollte diese Scheißaktion mit Deinen Schuhen?“

„Weißt Du was mich am meisten ärgert?“ sagte Julia, der mittlerweile Tränen wie ein Wiesenbach über ihre Wangen liefen, nachdem das Adrenalin, das durch den Schock hervorgerufen wurde, nachgelassen hat. Sie sniefte kurz und lieferte sofort die Antwort. „Am meisten ärgert mich, dass ich nur dagestanden bin und nichts gesagt habe. Nichts. Stumm. Seit wann lass ich mir von so einer miesen Schlampe irgendwas gefallen?

Und dann gebe ich ihr sogar noch freiwillig meine Schuhe. Warum habe ich mich nicht gewehrt? Ich bin nur froh, dass ich auf Dich gehört habe und nicht meine Nicky Sandalen angezogen habe, die waren sauteuer. Obwohl, die Heels sind wirklich schön und bequem, auch wenn ich sie schon länger nicht mehr getragen hat. Aber es geht ums Prinzip. Das wird diese Schlampe noch bereuen. Niemand legt sich ungestraft mit mir an.“

„Wie heißt dieser Florian mit Nachnahme?“ fragte Melanie nachdenklich.
„Ehwaldt. Wieso?“
„Und wo wohnt der?“
„Ich glaube in Kreuzberg. Warum interessiert Dich das?“ fragte Julia irritiert.
„Ich kenne da jemanden in Kreuzberg. Das ist einer der Vorteile an meinem Job: Du lernst viele Menschen kennen. Der kann uns da bestimmt weiterhelfen. Irgendwas ist an der Story eigenartig und das werden wir herausfinden.“

Melanie bot Julia an bei ihr zu übernachten, sie sollte jetzt nicht allein sein. Julia lehnte dankend ab, sie hätten am nächsten Tag ein Team-Meeting in der Arbeit und da möchte sie nicht fehlen. „Okay, aber ich fahr Dich heim.“
„Danke. Danke für alles!“
„Nicht dafür Süße!“

Die beiden gingen zum Auto, während der Fahrt sagte keine ein Wort. Als sie über die Kottbusser Brücke fuhren, schaute Julia aus dem Fenster und wieder kullerten Tränen über ihr Gesicht.
„Hör mal,“ sagte Melanie, die das mitbekam, „geh zu einem Psychologen und zeig diese Maike an. Ich mach Dir die Zeugin. Die ist gemeingefährlich und muss aus dem Verkehr gezogen werden.“

Julia blickte aus dem Fenster ins Leere, sagte aber nichts. Bei Julia angekommen stiegen die beiden aus und umarmten sich ganz lange und intensiv.
„Diese Schlampe hat sich mit der falschen angelegt“ meinte Julia. „Ich lass mich doch von der nicht unterkriegen. Sie wird es noch bereuen mich herausgefordert zu haben. Und die Aktion mit meinen Schuhen bekommt die Dreifach zurück.“
„Da reden wir morgen drüber, okay? Ich kann auch noch ein paar Leute organisieren, die uns helfen.“

Melanie schaute Julia an, Angst und Schock sind jetzt der Wut gewichen. Wut, Kampfgeist und der Wille, es dieser Maike heimzuzahlen.
„Danke für alles“ sagte Julia und fügte hinzu. „Die Sachen kriegst Du morgen wieder.“
„Das eilt überhaupt nicht, die kannst Du mir irgendwann mal zurückgeben.“

Die beiden verabschiedeten sich und Julia ging rauf in die Wohnung und direkt in ihr Zimmer. Sie wollte jetzt keine Fragen zu ihrem verwischten Make-up beantworten müssen und überhaupt mit keinem reden. Erstmal den Albtraum vergessen und morgen ist ein neuer Tag.

Robert kam gerade aus dem Badezimmer, als Julia in ihr Zimmer ging. Sie bemerkte ihn nicht, aber er konnte sie gerade noch sehen, als sie in ihr Zimmer ging. Ihm ist dabei durchaus aufgefallen, dass Julia jetzt plötzlich Ugg Boots anstatt ihrer Stilettos trägt. Auch wenn ihn keines der Paare interessierte, aber es ratterte in seinem Kopf, was Julia mit den Heels angestellt hat und warum sie plötzlich mit anderen Schuhen heimkommt. Hatte sie die Uggs in der Handtasche und beim Heimgehen warf sie das andere Paar weg, weil unbequem?

Meine Güte, er hatte keine Ahnung von Teenager Mädels. Er stellte sich vor, Julia hätte an dem Abend ihre Nikes angehabt und die würden jetzt in irgendeinem Mülleimer liegen. Bei dem Gedanken die Nikes wären auf Nimmerwiedersehen verschwunden bekam Robert Magenschmerzen. Zum Glück trug sie die nicht, der Rest konnte ihm egal sein. Er ging wieder ins Bett, dachte noch ein wenig nach, wie er an die Nikes rankommt und die Bilder von Julias Instagram-Account zogen nochmals vor seinem geistigen Auge vorbei. Kurze Zeit später schlief er ein.


Der Privatdetektiv

Am nächsten Tag rief Melanie einen guten Freund von ihr an, der war Privatdetektiv. Dem erzählte sie die Story von Julia und Maike und er versprach sich dranzuhängen und nachzuforschen. Je nachdem, was er herausfindet, würde Melanie mit Julia gemeinsam überlegen, wie sie sich an Maike rächen können. Sie schrieb Julia daraufhin eine WhatsApp: „Wie geht’s Dir Süße? Konntest Du schlafen? Ich habe einen befreundeten Privatdetektiv auf Maike und Florian angesetzt. Der spürt jede Leiche im Keller auf, egal wie tief die vergraben wurde. Pass auf Dich auf 😘“

Was nun weder Julia noch Melanie wusste, ist, dass Henry, der Privatdetektiv, ein guter Bekannter von Robert ist. Henry wusste, dass Julia Roberts Stieftochter ist, also rief er Robert an, um ihm von dem Auftrag zu erzählen. Er ging dabei nicht ins Detail, nur dass Julia wohl eine Auseinandersetzung mit der Freundin des Typen hatte, mit dem Julia sich gestern traf. Robert konnte Julia nicht darauf ansprechen. Solange sie nicht zu ihnen kommt, kann er offiziell nichts davon wissen. Er bat Henry ihn auf dem Laufenden zu halten und über alles zu informieren.

Robert dachte über das Ganze nach, Julias Buhlen um einen Jungen und die Auseinandersetzung mit der Freundin des Typen, und in Robert reifte eine Idee heran, die immer konkretere Züge annahm. Er schrieb auf einem Schreibblock alles nieder, mit allen Details. So entstand ein handfester Plan. Robert war stolz auf sich und fing an glückselig zu grinsen. Er nahm sich einen von Julias Adidas, ging im Geiste seine Idee durch und rubbelte immer fester und schneller Julias Schuhe an seinem Penis, bis er schließlich zum Höhepunkt kam. Verschwitzt und völlig außer Atem warf er den Schuh auf den Boden und ließ sich auf die Couch in seinem Hobbyraum fallen, mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Es vergingen ein paar Tage, ehe sich Henry bei Melanie zwecks Ergebnisse meldete. Melanie rief daraufhin sofort Julia für ein Treffen zu dritt an. Am nächsten Tag kam Julia zu Melanie, wo Henry bereits wartete, um ihnen seine Ermittlungsergebnisse über Florian Ehwaldt abzuliefern. „Also.“ startet Henry seine Ausführungen. „Florian ist 17 Jahre alt, wohnt in Berlin-Kreuzberg bei seinen Eltern. Er hat einen Qualifizierten Hauptschulabschluss, ist jedoch einmal in der 5. Klasse sitzen geblieben. Florian hat tatsächlich eine Freundin die Maike heißt. Die beiden sind seit ca. 1 Jahr zusammen.“ lautete die nüchterne Zusammenfassung des Privatdetektivs.

„Das passt überhaupt nicht zu dem, was Maike Dir erzählt hat.“ schaltete sich Melanie ein. „Sie hat doch behauptet Florian hat Abitur und die Beiden kennen sich seit dem Kindergarten.“ Melanie schaute Henry fragend an, anschließend wanderte ihr Blick zu Julia um ihr damit zu signalisieren, auch etwas dazu zu sagen. Doch Julia schwieg. Zu viele Fragen ratterten gerade in ihrem Kopf und sie ging im Geiste nochmals die Szene an der Brücke durch.

Interessant wurde es, als Henry Fotos, die er von Florian und Maike machte, zeigte. Julia schaute sich die Fotos an, schüttelte aber sofort den Kopf. „Das ist sie nicht.“
Melanie schaute Julia irritiert an. „Was heißt ‚Das ist sie nicht?'“
„Das ist nicht die Schlampe, die mich auf der Brücke niedergeschlagen hat. Die hatte dunkelblode Haare, die bis hier hin reichten.“, Julia deutete mit der linken Hand die Haarlänge an. Die echte Maike auf dem Foto hat ganz kurze Haare und sieht wirklich nichtssagend aus. Braune Haare mit einem burschikosen Haarschnitt. Eher zierlich in der Statur und bei weitem nicht so selbstbewusst, wie die, die sich Julia als Maike vorgestellt hatte.

„Das habe ich mir auch gedacht“ bestätigte Henry Julias Ausführungen, „deswegen habe ich weitergeforscht. Florian hat eine Schwester, die 3 Jahre älter ist.“ meinte Henry und zeigte Julia das Foto von Florian’s Schwester. Julia betrachtete sich ganz genau das Foto. Auf den ersten Blick war eine gewisse Ähnlichkeit mit der Frau von der Brücke vorhanden.

Schließlich meinte Julia „Nein, das ist sie auch nicht. Sie hat eine andere Frisur. Außerdem passt der Kleidungsstil nicht zu der Frau auf der Brücke. Die hatte andere Klamotten an. Billige Discount-Sachen, Florian’s Schwester hat Stil. “
„Und wenn das nur Tarnung war?“ meinte Melanie.
„So eine wie die, „Julia zeigte auf das Foto, „würde nie so billige Lumpen anziehen. Nein, das ist sie auch nicht.“

Robert unterdessen ging los um sich eine Prepaid-Karte und ein gebrauchtes Handy zu besorgen. Er kannte jemanden, der registrierte Sim-Karten verkauft, da ja seit 2017 die Registrierungspflicht gilt. Das Handy war ein ganz simples Tastenhandy, ohne Kamera, WLAN und dem ganzen modernen Schnick Schnack. Auf den ersten Blick ist Robert ein harmloser Maurer, abgebrochene Hauptschule, seit er 15 war arbeitete er auf dem Bau. Aber er hat mehr drauf. Robert kennt viele Leute, gerade durch den Bau lernt man die unterschiedlichsten Leute kennen.

Jeder hat seine Leichen im Keller versteckt und Robert ist die Art Kumpel, dem man das anvertraut, weil er einer von ihnen ist und selbst auch die ein oder andere Leiche im Keller hat. Robert lebt das Prinzip „Eine Hand wäscht die andere“. Bau Dir ein Netzwerk von guten Bekannten auf, mach Dir auch mal die Finger schmutzig und Du hast einen Freund, der Dir Deine Hand wäscht, wenn es drauf ankam.

In einem unscheinbaren Haus eines Hinterhofs wohnt Jakub. Er kommt auch Tschechien und lebt seit 10 Jahren in Deutschland, hat Frau und 3 Kinder. Die beiden kennen sich vom Bau, nebenbei verdient sich Jakub mit dem Verkauf von Sim-Karten schwarz etwas hinzu. Jakub kennt auch wieder jemanden, der bei Vodafon arbeitet und für ihn Sim-Karten freischaltet. Weiß der Himmel, woher die beiden sich kennen, das war Robert allerdings auch egal. „Nur ein gut ausgebautes Netzwerk bringt Dich im Leben weiter.“ sagt Jakub immer und Recht hatte er. Nach 2 Bier ging Robert wieder mit dem „neuen“ Handy. Der erste Teil wäre somit schon einmal erledigt, wird Zeit, dass das nächste Puzzleteil gelegt wird.


„Okay, wenn es weder Maike noch Florian’s Schwester war, wer war es dann?“ resümierte Melanie. „Und wieso behauptet sie all die Sachen, die gar nicht stimmen??“
Henry zuckte mit den Schultern und meinte: „Ich habe mich erstmal nur in Florian’s direktem Umfeld umgesehen. Ich bleibe dran und werde Florian noch genauer unter die Lupe nehmen. Aber das dauert etwas, ich habe noch andere Aufträge. Ich mache das hier für Euch Beide. Ihr müsst mir hierfür auch nichts bezahlen.“

„Ich weiß, und ich bin Dir auch sehr dankbar dafür.“ erwiderte Melanie. Julia schaute sich die Fotos schweigend an und in ihren Augen schimmerte Ratlosigkeit und Wut.
„Die Sache fängt an mysteriös zu werden. Süße, Du musst zur Polizei gehen und diese Betrügerin anzeigen“ meinte Melanie und rüttelte Julia aus ihren Gedanken. „Hörst Du? Zeig diese Frau an.“

„Ich spiele ungern den Schwarzmaler“, schaltete sich Henry ein, „aber das wird nichts bringen. Julia kann nichts beweisen.“
„Ich mache die Zeugin“ argumentierte Melanie wie aus der Pistole geschossen.
„Kannst Du diese Maike beschreiben? Und wie konnte sie entkommen?“ Der Einwand kam von Henry. „Egal ob Taekwondo oder nicht. Solange diese Person nicht bewaffnet war und Euch damit bedroht hat, wirkt es wenig glaubwürdig, wenn Ihr zu zweit nicht in der Lage wart sie zu überwältigen. Und spätestens bei der Personenbeschreibung würdest Du aufliegen. Damit begeht Ihr eine Falschaussage, macht Euch strafbar und die Sache wird erst eingestellt. Bringt also gar nichts. “

Julia schaute nur ins Leere und schwieg die ganze Zeit. Sie wirkte äußerlich ruhig, im Inneren jedoch tobte es und 1000 Gedanken ratterten durch ihr Gehirn.

Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)

Wer war diese Frau, in welcher Beziehung steht sie zu Florian und warum hat sie es auf Julia abgesehen? Und was, wenn das nochmal passiert? Darf sie ab sofort nicht mehr mit Florian reden ohne Angst haben zu müssen, dass diese Durchgeknallte sie wieder überfallt? Und was kommt beim nächsten Mal? Eine ernsthafte Verletzung? Und müsste sie dann wieder Ihre Schuhe hergeben? Was für ein Albtraum.


Roberts Plan

Am nächsten Tag erhielt Julia kurz nach 12 Uhr eine SMS. „Du machst heute Fotos von all Deinen Schuhen, verstanden? Gut erkennbar. Und wehe Du erzählst irgendwem etwas davon. Ich habe Dich schon einmal gekriegt und ich werde es wieder tun. Schicke die Fotos per Email an händewegvonflorian@gmx.de. Und kein Wort zu irgendwem, klar? Schon gar nicht zu Melanie. Du würdest es nur bereuen.“ Als Julia die Nachricht las, fing sie an zu zittern. Sie legte ihr Sandwich weg, der Appetit war ihr gründlich vergangen. Sie stand auf, um etwas umherzugehen, sie konnte nicht einfach nur so sitzen bleiben.

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Nach dem ersten Schock folgten die Fragen. Was will sie mit ihren Schuhen? Sie hat die Stilettos auch nicht behalten, sondern in den Kanal geworfen. Was will sie damit erreichen? Ihr erster Gedanke war natürlich Melanie eine WhatsApp schreiben, aber was, wenn die Unbekannte das mitbekommt? Von woher kennt sie überhaupt Melanie und ihren Namen? Und woher hat sie ihre Nummer? Wer zum Teufel war diese Person??? Was wohl passiert, wenn sie Melanie von der SMS erzählt? Also einfach persönlich hingehen, für den Fall, dass ihr Handy angezapft wurde.
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Sie schüttelte schnell den absurden Gedanken wieder ab, Handy anzapfen… das ist doch kein Spionagethriller aus Hollywood. Es muss irgendwer aus ihrem näheren Bekanntenkreis sein, der von Melanie weiß. Aber keine schaut so aus wie diese Fake-Maike. Erst dachte sie ja, es sei jemand, der auch scharf auf Florian ist, aber welches Interesse hätte diese Person an ihren Schuhen? Sie überlegte die restliche Mittagspause, was sie machen soll.

Warum sollte sie Ihre Schuhe fotografieren? Und wieso diese Emailadresse? Hat die Unbekannte noch einen Komplizen? Jemand, der Julia kennt und sich an ihren Schuhen aufgeilen möchte? Wie krank ist das denn bitte? Hat die Schlampe ihre Schuhe vielleicht gar nicht in den Kanal geworfen, sondern zu dem Kerl, für den diese „Maike“ jetzt diese komische SMS verschickt? Hat der ihre Schuhe und geilt sich daran auf? Allein bei der Vorstellung bekam Julia Gänsehaut.

Der restliche Tag zog sich wie Kaugummi, den man versucht von der Schuhsohle zu ziehen. Endlich Feierabend. Sie beschloss ein paar Schuhe zu fotografieren und an die Emailadresse zu schicken. Nur eine Handvoll, die andere Person weiß schließlich nicht, wieviel und welche Schuhe Julia besaß. Als sie daheim war, ging sie zum Schuhschrank, und fotografierte ihre Nicky Sandalen, ihre High Heels und 3 Paar ihrer Sneakers, darunter auch ihre alten Nike Air Force. High Heels und Sneaker, darauf stehen doch so perverse Typen. Sie registrierte eine neue Email bei Google und schickte dann der unbekannten Person das Foto mit den Worten. „Hier sind alle meine Schuhe. Viel Spaß beim Aufgeilen!!“


Robert bekam einen Steifen als er die Nachricht abschickte, sein Penis wollte mit aller Macht aus dem Käfig raus. Und das ganz dringend. Gleichzeitig wurde er unruhig. Würde Julia ihm tatsächlich Fotos von den Schuhen schicken? Würde sie tun, was der unbekannte Absender von ihr verlangte? Und würde sie tatsächlich den Mund halten? Es war wohl seine größte Chance an ihre Nikes zu kommen.

Was Julia gerade durchmacht, ist eine kleine Vergeltung für all den Terror, den sie ihrer Mutter über die Jahre hinweg angetan hat. Strafe für die zurückgelassenen Sneaker am Club und Strafe, dass sie nicht schon längst ihre Nikes weggeschmissen hat. Aber nun ist die Stunde gekommen, an dem sie ihren Nikes Lebewohl sagen muss.

Den restlichen Abend passierte nichts mehr. Robert hatte das alte Handy ausgeschaltet, um auf Nummer sicher zu gehen. Er würde nie von zuhause aus irgendwas mit dem Handy machen, wenn Julia und Melanie schon einen Privatdetektiv angeheuert haben, wer weiß auf welche Gedanken die noch kommen. Zumindest kann die Handynummer nicht zurückverfolgt werden. Er würde außerdem sicherstellen, dass er weit weg von zuhause und immer aus einem anderen Eck mit dem Handy schreibt. Sollten sie das Signal orten lassen, darf der Verdacht natürlich nicht auf Robert zurückfallen. Wenn er immer von woanders schreibt, kann niemand seine Herkunft zurückverfolgen.

Am nächsten Tag ging Robert in ein Internetcafé, um die Mails zu checken. Julia hat tatsächlich ein Foto von einigen ihrer Schuhe geschickt. Als er die Bildunterschrift sah, erschrak er kurz. „Viel Spaß beim Aufgeilen!“ Ahnt Julia etwa, dass Robert dahintersteckt?

Schnell fasste er sich wieder. Wieso um alles in der Welt sollte Julia ausgerechnet Robert im Verdacht haben. Er schaute sich das Foto an, darauf waren auch ihre Nike Air Force zu sehen. Sofort wurde es in seiner Hose wieder eng. Er entdeckte im Netz einen sogenannten SMS-Planer. Damit konnten über das Internet SMS-Nachrichten zu einem späteren Zeitpunkt versendet werden. So kann er heute schon die Nachricht schreiben, die erst Tage später zugestellt werden würde.

Das perfekte Alibi für Robert. Auf diese Weise wird die SMS geschickt, obwohl er zuhause ist. Sollte, weshalb auch immer, der Verdacht auf Robert fallen, hätte er das perfekte Alibi. Er lobte sich selbst für den Einfall. Er tippte die SMS. „Mach eine Großaufnahme von den Nikes und schick mir das Foto. Mach auch Fotos vom Innenleben.“

Julia glaubt also, sie hätte es mit einem Perversen zu tun, soll ihm recht sein. Für einen Moment dachte er, ob er ihr schreiben soll, sie soll die High Heel Sandalen kaputt machen und davon Fotos machen. Einfach nur aus Spaß heraus, er ließ die Idee jedoch wieder fallen, er wollte es nicht übertreiben. Und bei der Vorstellung an die kaputten Schuhe regt sich bei ihm nichts, wozu dann Julia unnötig quälen?

Am Abend wurde die SMS an Julia zugestellt. Fotos von den Nikes machen? Okay, ihre Vermutung war also richtig. Da spritzt irgendein pubertierender Perverser auf das Foto ihrer Schuhe, die Nikes haben es ihm also angetan. Sie schüttelte es bei dem Gedanken, dass sich jemand einen runterholt. Was würde als nächstes Kommen? Soll sie auch Tragefotos machen?

Und was, wenn sie sich weigert. Kommt dann wieder die Irre und schlägt sie auf offener Straße zusammen?? „Kann mich bitte jemand aus dem Albtraum aufwecken?“ sagte Julia zu sich. Sie fotografierte also widerwillig ihre Nikes innen und außen und schickte es an die Emailadresse. Diesmal schrieb sie „Ich hoffe Du bist jetzt zufrieden.“

Am Freitag um 12:11 Uhr wurde folgende SMS an Julia versendet: „Pack Deine beiden High Heels und die 3 Paar Sneakers in eine Tüte und fahre damit zur U-Bahn-Station Blissestraße. Sei pünktlich um 20:09 dort. Dann gehst Du rauf in Richtung Berliner Straße. Dort siehst Du einen Mülleimer. Warte dort. Wehe Du erzählst irgendwem davon und wehe Dir folgt jemand. Wenn Du versuchst mich zu veraschen, wenn was schief geht… Ich beobachte Dich…“


Endlich gehört ihr mir

Er war an diesem Freitag so aufgeregt und hoffte, es würde alles gut gehen und er würde endlich in den Besitz dieser verdammten Nikes kommen. Da Henry ihm gesagt hatte, dass es nicht Neues gibt, war Robert schon ruhiger. Die Polizei würde sie schon nicht einschalten. Er befriedigte sich an dem Tag mehrmals mit Julias weggeworfenen Adidas Hoops und fieberte dem Abend entgegen. Am Freitagabend ging Robert, wie jeden Freitag, zum Stammtisch. Nur dass er diesmal nicht zum Stammtisch ging. Seine Kumpels und der Wirt würden ihm ein Alibi geben. Sie wissen nur, dass er etwas vorhat und es wichtig wäre, ihn zu decken.

Für jeden einzelnen von ihnen hat er schon einen Gefallen erledigt, jetzt ist es also an der Zeit das Guthaben einzufordern. Alle haben irgendwelche Leichen im Keller, deshalb fragte auch niemand was Robert so Wichtiges vorhat. Wenn er sagt er braucht ihre Hilfe, dann stellt niemand Fragen, sondern tut das, worum er sie bittet. Alle für einen und einer für alle. Das bewährte sich schon für die 3 Musketiere und hat auch heute noch seine Gültigkeit.

Robert wartete an der U-Bahn Spichernstr. Dank einer Handyortungs-App konnte er feststellen, ob Julia auch tatsächlich seiner Aufforderung nachgekommen ist oder nicht und er hoffte inständig, dass sie mit den Schuhen zur vereinbarten Stelle kommt, anderenfalls hätte er ein massives Problem. Wenn Julia bei der vereinbarten U-Bahn-Station angekommen ist und oben am Mülleimer wartete, wird er ihr per SMS Bescheid geben mit der U-Bahn zurück zur Haltestelle Spichernstr. zu fahren.

Dort soll sie zur Ecke Bundesalle/Nachodstraße gehen, die Tüte in den Hänge-Mülleimer stecken und wieder zurückfahren. Er würde in der Nähe warten und das Geschehen beobachten. Wenn zwischen der SMS und Julias Eintreffen nichts Ungewöhnliches passiert, würde er die Tüte nehmen und endlich die Nikes in seinen Besitz bringen können.

Julia folgte brav den Anweisungen. Es war alles ruhig, keinerlei Anzeichen dafür, dass sie jemand beobachtet. Da sah er Julia die Straße überqueren. Sie hatte tatsächlich eine Tüte mit sich, die groß genug für 5 Paar Schuhe ist. 2 Paar Heels, 1 Paar weiße ausgetretene Nike Air Force Low, 1 Paar Adidas Stan Smith und das Paar Nike Air Force High sollten da drinnen sein. Sein Glied bäumte sich auf, wie ein Baum, der in Zeitraffer wächst.

Seine Hände begannen zu schwitzen und zu zittern. Nicht mehr lange und Julias Schuhe würden endlich ihm gehören. Sie zögerte 1, 2 Sekunden, bevor sie die Tüte in den Müll warf. Verständlich, 5 Paar Schuhe wirft Frau nicht so ohne Weiteres weg. Es tat ihm auf der einen Seite leid und er fühlte mit ihr, andererseits sind das Kollateralschäden, um an seine vergötterten Nikes ranzukommen.

Nach ca. 15 Minuten, in denen immer noch nichts passierte, ging er zu dem Mülleimer, sein Herz schlug noch schneller und noch kräftiger als es ohnehin schon tat. Er zog sich Handschuhe an, die er mitgenommen hat, leerte die Tüte kopfüber in den Müll und begutachtete die Ausbeute. Tatsächlich waren ihre Nike Air Force in der Tüte. Ab jetzt gab es kein Halten mehr und er spürte, wie er unten rum nass wurde. Sein Penis tat weh, weil der Platz in der Hose einfach viel zu klein war. Er nahm das Paar andächtig aus dem Müll und steckte sie in seinen Rucksack.

Robert schaltete das Handy wieder ein und schrieb „Danke für die Schuhe.“ Danach schaltete er das Handy wieder aus und warf es mit Schwung gegen eine Hausmauer. Von diesem Gerät würden nie wieder Funkstrahlen verschickt werden. Die Größe und Härte seines Penis waren direkt besorgniserregend, höchste Zeit heimzufahren. Er ging zufrieden und geil wie eine Katze mit Hitzewallungen in Richtung U-Bahn, um heimzufahren.

Julia ist bei der U-Bahn-Station Kottbusser Brücke angekommen und ging erstmal zu Melanie. Sie traute sich nicht ihr zu schreiben, aber sie brauchte jetzt unbedingt jemanden zum Reden. Es geht um mehr als die Schuhe, um sehr viel mehr. Es geht darum, dass da draußen jemand ist, der sie bedroht. Gestern war es die schlagkräftige Warnung sich von Florian fernzuhalten, heute musste sie 5 Paar Schuhe in den Müll stecken, was kommt morgen? Wer ist diese Frau und was hat sie für ein Ziel??? Der Wahnsinn muss verdammt nochmal endlich ein Ende haben.

Bei Melanie angekommen klingelte sie, doch es meldete sich niemand. Sie klingelte wieder und wieder, aber die Tür blieb verschlossen. Warum muss ausgerechnet heute Melanie nicht zuhause sein? Das darf doch nicht wahr sein. Sie ließ sich auf den Boden fallen und fing an zu weinen.

 Der Fetisch Blog - Julia (Fetischgeschichte)

Der Druck, die Angst, die Ungewissheit und die Wut, all das brach jetzt auf einmal hervor und Julia saß einfach nur da und weinte. Zum Teil auch aus Verzweiflung, die Tränen flossen dabei wie bei einem Wasserfall über ihr Gesicht. Letzte Woche war ihr Leben noch super und plötzlich begann ringsum alles auseinanderzubrechen, und sie stand im Epizentrum und spürte die Trümmerteile ihres Lebens auf sie herunterfallen.


Mittlerweile war auch Robert an der U-Bahn-Station Kottbusser Brücke angekommen, er ging mit seinem Fang nach Hause, um den Rucksack im Keller zu verstauen. Er nahm das Paar aus dem Rucksack und endlich ließ er seiner Lust freien Lauf. Seit gefühlten Stunden trug er die Nikes mit sich rum, nun endlich hat er die Gelegenheit sich damit zu stimulieren und mit den Schuhen Sex zu haben. Sein Körper produzierte tonnenweise Endorphine, er inhalierte den Duft von Julias Parfüm im Schuh und verfiel einer sexuellen Ekstase, die er ihn in Bezug auf Schuhen noch nie zuvor erlebt hatte.

Wie lange war er nun schon hinter den verdammten Schuhen her und nicht im Traum hat Julia dran gedacht sie herzugeben. Dann eben auf diese Weise, Hauptsache für immer in seinem Besitz. Nachdem er zum Höhepunkt gelangt war, fühlte er sich frei und trotz körperlicher Anstrengung wurde in seinem Körper Energie ausgesetzt, die ihn zu sportlichen Höchstleistungen verhelfen könnten. Es war noch früh am Abend, also beschloss er zu seinen Kumpels in die Kneipe zu gehen.


Der Albtraum geht weiter

Nach ca. 10 Minuten hatte sich Julia soweit wieder gefangen und ging nach Hause. Auf Höhe Kottbusser Tor kam ihr „Maike“ unter, jene Person, die sie vor Tagen niedergeschlagen hat, ihre Schuhe in den Landwehrkanal warf und sie heute vermeintlich gezwungen hat 5 Paar Schuhe in einen Mülleimer irgendwo in Berlin zu stecken. Darunter ihre so geliebten Nicky Sandalen. „Na wen haben wir denn da?“ höhnte die junge Frau. Julia war wie versteinert. Ist es nicht genug, was für Psychospiele sie mit ihr getrieben hat? Reichen 5 Paar Schuhe nicht und die Gewissheit Kontrolle über Julias Leben zu haben?

„Tz tz tz… so spät sollten kleine Mädchen wie Du aber nicht mehr unterwegs sein. Wo hast Du denn Deine hübschen Schuhe gelassen? Ach ja… die schwimmen jetzt irgendwo in Berlin rum. Jammerschade, das waren so süße Schuhe. Heute hast Du aber nicht so schöne Schuhe an.“ Maike grinste perfide, ihr Tonfall strotze vor Sarkasmus und Überlegenheit.

Julia platzte endgültig der Kragen. Sie rannte wutentbrannt auf die Person zu. „Du elendes Miststück! Reichen Dir meine 5 Paar Schuhe von heute nicht??? Reicht es Dir nicht, dass Du mich die ganze Woche mit Deinen Nachrichten psychisch terrorisiert hast? Wer bist Du??? Was willst Du denn noch von mir? Verdammte Schlampe, was willst Du von mir??? Lass mich doch einfach in Ruhe, Du verfluchte Schlampe!!! Lass mich verdammt nochmal in Ruhe!!!“

Julia, das taffe Teenager-Girl, die mit einem Selbstbewusstsein durch’s Leben ging, das im Flugzeug 3 Sitzplätze beanspruchte, wurde in weniger als 1 Woche gebrochen. Sie versuchte auf die Unbekannte einzuschlagen, zog aber die Kürzere. Hysterisch schreiend lag sie am Boden, als die Unbekannte ihre Jacke auszog und sie Julia in den Mund stopfte.

„Hör auf so rumzuschreien! Es hilft Dir ja sowieso niemand.“ höhnte die Unbekannte. Sie kniete sich auf Julia drauf und war gerade dabei, ihre Doc Martens unter heftigen Widerstand aufzuschnüren und von den Füßen zu ziehen.
„So eine Assi-Braut wie Du braucht keine so teuren Schuhe. Sie sind doch nur eine Belastung für Dich. Ich nehm‘ Dir die Last ab, nett wie ich bin.“

In dem Moment kam Robert vorbei und sah das Geschehen. Noch erkannte Robert Julia nicht, er sah lediglich, dass jemand am Boden lag und versuchte sich zu wehren. Ganz offensichtlich benötigt jemand Hilfe. Er näherte sich über einen Bogen von hinten und erkannte erst spät, dass die Person am Boden Julia war.

Irgendwer war gerade dabei Julia ihre Schuhe auszuziehen, 1 Schuh hatte die Unbekannte bereits Julia vom Fuß gezogen. Robert rannte auf die Person zu und rief mit energischer Stimme: „Lass Deine Finger von meiner Tochter!!!“ Er trat mit voller Wucht mit dem Fuß in ihre Seite, so dass sie von Julia fiel, der Schuh in ihrer Hand flog dabei einige Meter über die Straße.

Egal wie das Verhältnis zu Julia war, egal welche Zicke sie ist, aber sie ist Teil seiner Familie und niemand vergreift sich an seiner Familie. Robert trat nochmals nach und schrie „Niemand fasst meine Familie an, kapiert?“ Das Mädel lag nun da und wusste nicht wie ihr geschehen war. Der zweite Schlag ging direkt in den Magen. Sie keuchte und schnappte nach Luft, was Robert ausnutzte und ihr einen gezielten Schlag an die Halskante zu geben und sie damit schachmatt setzte. Er beugte sich über Julia und fragte „Ist alles okay? Hat Sie Dir was getan??“

Julia umarmte Robert, noch nie in ihrem Leben war sie so glücklich ihn gesehen zu haben. Sie umarmte ihn ganz fest. Mehr als ein leises „Danke“ brachte sie momentan nicht raus.

„I… I… Ist sie… Ist sie tot?“ stammelte Julia ängstlich und blickte zu der regungslosen Frau.
„Nein! Ich hab‘ sie nur k.o. geschlagen. Das habe ich vor vielen Jahren in einem Selbstverteidigungskurs gelernt. Geht’s Dir gut?“ fragte Robert besorgt.
„Nein“ antwortete Julia offen heraus und erzählte in groben Zügen was es mit dieser Person auf sich hat. Robert saß in dem Moment in einer Zwickmühle.


Das schlechte Gewissen

Julias Schuhe gehen auf sein Konto, er hatte allerdings keine Ahnung was Julia psychisch durchmachte. Erst jetzt begriff er den Rattenschwanz, der an seiner Aktion hing und er bekam ein schlechtes Gewissen. In dem Moment verflog auch die Freude über ihre Nikes.

„Pass auf. Du rufst die Polizei und Rettung. Ich fahr zu diesem Mülleimer. Da sie die Schuhe nicht bei sich hatte, müssen die noch im Müll liegen. Und ruf Melanie an, Du solltest jetzt nicht allein sein. Ich warte solange, bis sie hier ist.“ In der Zwischenzeit holte er Julias zweiten Schuh und gab ihn ihr, damit sie in sich wieder anziehen konnte. Julia schaute zu der Unbekannten und noch ehe sie etwas sagen konnte beruhigte Robert seine Stief-Tochter. „Keine Angst, die bleibt noch lange genug bewusstlos.“
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Es dauerte ca. 20 Minuten bis Melanie da war. Robert machte sich auf den Weg zu jenem Mülleimer, in dem Julias Schuhe liegen. Als er hinkam waren noch alle Schuhe da, die er zurückgelassen hat. Nur ein Kaffeebecher lag oben drauf, aber die Schuhe haben scheinbar nichts abbekommen. Er nahm die Tüte steckte die 4 Paar Schuhe hinein, die er bei der Rettungsaktion kopfüber in den Müll geworfen hatte, und ging damit in Richtung U-Bahn…

Julia erzählte Melanie alles. Von den SMS-Nachrichten, den weggeschmissenen Schuhen und wie die Unbekannte ihr die Schuhe wegnehmen wollte und Robert kam und sie ausgeknockt hat. Julia zitterte immer noch als der Polizeiwagen und der Notarzt eintrafen. Sie erzählte dem Polizisten alles, zeigte ihm die erhaltenen SMS-Nachrichten und erzählte auch von Robert, seinem Handeln und wo er gerade ist.

Der Notarzt bestätige, dass die Person lediglich bewusstlos sei und ins Krankenhaus zur weiteren Untersuchung gebracht wird. Julia wurde vom Polizisten auf Revier gefahren, um ihre Aussage zu tätigen. Melanie müsse auch mit auf’s Revier, sie folgte dem Streifenwagen mit ihrem Auto.

Julia erzählte dem Beamten jedes Detail, das ihr einfiel, vom Privatdetektiv, den ganzen Nachrichten und wie die Unbekannte ihr heute erneut die Schuhe wegnehmen wollte, bis Robert ihr zu Hilfe kam. Ein Polizeipsychologe, der bei der Aussage anwesend war, befand Julias Aussage für glaubwürdig, Dafür spreche auch, dass sie die Geschichte nicht wie geradlinig erzählt hat, sondern von einem Detail zum einem anderen sprang.

Auch Melanie wurde parallel als Zeugin verhört. Sie erzählte dem Beamten was Julia ihr erzählt hat, dass sie Henry, den Privatdetektiv, gebeten hat Nachforschungen anzustellen und von dessen Ergebnissen. Sie gab auf Nachfrage dem Beamten die Handynummer und Adresse von Henry, denn auch mit ihm wollte er noch reden. Es geht immerhin um schwere Körperverletzung, ob es wirklich Notwehr war muss durch die Aussagen ermittelt werden.

Ein Kollege rief parallel zu dem Ganzen Robert an, um ihn ebenfalls aufs Revier zu zitieren. Nachdem Julia ihre Aussage gemacht hat, wurde ihr diese zur Prüfung und Unterschrift vorgelegt. Sie dürfe Berlin vorerst nicht verlassen und müsse sich weiteren Fragen zur Verfügung halten hieß es. Nachdem Julia sich das Protokoll durchgelesen und unterschrieben hatte, durfte sie gehen. Draußen warteten ihre Mutter und Melanie.

In der Zwischenzeit ist auch Robert angekommen, man hat durch Handyortung auf ihn an der U-Bahn-Station Kottbusser Brücke gewartet und ist mit ihm gleich aufs Revier gefahren. Dort wurde erstmal die Tüte mit Julias Schuhen beschlagnahmt und Robert intensiv befragt.

Er muss sich wegen schwerer Körperverletzung verantworten und auch sein Handeln, sich vom Tatort zu entfernen und zu den Schuhen zu fahren, wurde nicht gerade wohlwollend bewertet. Es wurde auf eine mögliche Kooperation zwischen der Frau im Krankenhaus und Robert untersucht.

Während dem Verhör prüfte ein Polizeibeamter Roberts Alibi. Der Wirt sagte aus, dass Robert zusammen mit seinen anderen Kumpels da war und gegen 21:45 Uhr gegangen ist, so wie Robert es mit ihm auf dem Weg zu Julias Schuhen abgesprochen hat. Das deckte sich auch mit Roberts Aussage und passte auch mit der Zeit, an dem der Anruf bei der Polizei einging, überein. Somit wurde Roberts Alibi bestätigt, zusammen mit Julias Aussage und dem, was Melanie den Beamten erzählt hat, deutet alles darauf hin, dass Robert in die Sache nicht verwickelt ist.

Robert durfte also erstmal nach Hause gehen, aber, genau wie Julia, Berlin nicht verlassen und er müsse sich weiter zur Verfügung halten, schließlich steht momentan noch der Tatbestand der schweren Körperverletzung im Raum. Die Tüte wurde draußen von einem Beamten an die wartende Julia mit Bitte um Prüfung übergeben. Julia stellte fest, dass bis auf ihre Nike Air Force alle Schuhe da seien, „aber die Teile hätte ich eh demnächst in der Tonne entsorgt.“

Sie war happy all ihre restlichen Schuhe wieder zu haben und hoffte, dass der Albtraum nun endlich vorbei ist. Julia, ihre Mutter, Robert und Melanie fuhren gemeinsam nach Hause. Am Abend, als Robert und Brigitte im Bett lagen, bedankte sich Brigitte nicht nur verbal bei Robert, dass er so beherzt eingeschritten ist und Julia geholfen hat. „Aber sag mal.. und bitte ehrlich: ihre Nikes hast doch Du aus der Tasche genommen, oder?“

Robert wurde dunkelrot vor lauter Scham. Er gab kleinlaut zu: „Ja. Nachdem ich in die Tüte reingeschaut habe und die Nikes entdeckt habe, habe ich sie rausgenommen. Die sind unten im Keller. Julia hat doch selbst gesagt, sie wollte die in den Müll stecken. Ich habe ihr also kein Lieblingspaar geklaut. Und Du weißt, wie geil ich auf diese Schuhe bin.“ rechtfertigte sich Robert.

Brigitte konnte nicht anders und musste grinsen. Dafür, dass er ihre Tochter so beherzt verteidigt hat, hat er sich die Nikes als Belohnung verdient. Brigitte streichelte ihm durch’s Haar und meinte „Ist okay. Julia ist dieses Paar scheinbar egal, sie seien Dir also gegönnt.“

Am nächsten Tag wurde Henry befragt, auch die Frau im Krankenhaus war mittlerweile wieder ansprechbar, sie wurde von Beamten im Krankenhaus befragt, ihre Personalien festgehalten und ihr Handy untersucht. Es stellte sich raus, dass ihre Handynummer nicht dieselbe ist, von der Julia die SMS-Nachrichten erhalten hat. Sie stritt vehement ab, Julia auf der Kottbusser Brücker überfallen und bestohlen zu haben, sie kenne diese Frau nicht.

Auf die Frage, was sie so spät am Kottbusser Tor machte, sagte sie aus, sie hätte auf ihren Freund gewartet, als plötzlich der Mann aus dem Nichts auftauchte und sie niederschlug. Wirklich glaubwürdig war ihre Aussage jedoch nicht. Auf die Frage, wer ihr Freund war, gab sie „Damian Mitterwald“ zu Protokoll, der scheinbar von einem Treffen nichts wusste und erst auf Nachfrage des Beamten ihre Aussage bestätigte, jedoch nicht sehr überzeugend.

Er verwickelte sich bei weiteren Nachfragen in Widersprüche und schnell wurde klar, dass er von all dem nichts wusste. Nach weitergehenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass Silke Lohmayr, so der echte Name der jungen Frau, eine bekannte Stalkerin ist, gegen die Florian Ehwaldt bereits vor 4 Jahren eine einstweilige Verfügung erwirkt hat.

Florian und seine Freundin Maike waren an dem Abend in einem Club in der Nähe des Kottbusser Tors feiern. Silke gab später zu, auf ihn gewartet zu haben, um mit ihm zu reden. Nach und nach bestätigte sich auch die Aussage von Julia und Robert, Silke habe Julia geraten, sich von Florian fernzuhalten, aus Eifersucht, weil Florian nichts mit Silke zu tun haben wollte.

Der Absender der mysteriösen Nachrichten konnte nicht zurückverfolgt werden, die Nummer wurde scheinbar vor 2017 registriert. Die Emailadresse, an der Julia die Fotos ihrer Schuhe schicken musste, wurde zwischenzeitlich gelöscht und ist nicht mehr erreichbar. Das Tat-Handy wurde nach gründlicher Untersuchung in der Nähe des Mülleimers kaputt an einer Hausmauer gefunden, Fingerabdrücke gab es keine.

Die Angelegenheit wurde damit als erledigt betrachtet. Es wird davon ausgegangen, dass Silke Lohmayr hinter all dem steckt, zumal sie bereits zweimal gewaltsam Julias Schuhe an sich gerissen hat. Vermutlich gab Silke mit dem Handy Julia die Anweisungen und beobachtete sie, wie sie die Schuhe in den Müll steckte. Darauf deutet sowohl die Dankes-SMS als auch das zerstörte Handy in unmittelbarer Nähe hin.


Epilog

Die Beamten gingen weiter davon aus, dass Silke kein ernsthaftes Interesse an Julias Schuhen hatte. Silke trägt immerhin Schuhgröße 40, Julia hingegen Schuhgröße 38. Deswegen ist es nicht weiter verwunderlich, dass Silke Julias Schuhe im Mülleimer liegen ließ und mit der U-Bahn zurück zum Kottbusser Tor fuhr, um dort ihrem Schwarm Florian Ehwaldt nachzustellen. Man vermutet, dass Silke lediglich aus Spaß Julia schaden wollte.

Sie bestritt dies jedoch und beteuerte in diesem Punkt ihre Unschuld, Beweise gab es keine. Woher die Sim-Karte stammte konnte ebenfalls nicht geklärt werden. Das Fehlen der Nike Air Force erklärte die Polizei damit, dass sich vermutlich eine Obdachlose Julias Schuhe aus dem Müll mitgenommen hat und sich nun über ein Paar Markenschuhe freut.

Da Julia selbst an den Schuhen kein Interesse zeigte und diese laut eigener Angabe sogar zur Entsorgung vorgesehen waren, wurden weitere Ermittlungen somit eingestellt.

Silke wurde wegen Körperverletzung, wiederholter Nötigung und Diebstahl zu 5 Jahren Jungendarrest mit begleitender Psychotherapie verurteilt, davon 4 Jahre auf Bewährung. Wegen dem Tatbestand der schweren Körperverletzung wurde Robert zu 6 Monaten auf Bewährung verurteilt. Es wurde mildernd anerkannt, dass er seiner Stieftochter in einer Notsituation geholfen hat. Das Verhältnis von Julia und ihrem Stiefvater hat sich seit jener Nacht stark gebessert, Robert erfreut sich an Julias Nikes, die er am nächsten Tag vom Keller in seinen Hobbyraum gebracht hat.

Robert bereute zwar die ganze Aktion, erst Recht, nachdem Julia nach eigener Aussage ihre Nikes ohnehin bald wegwerfen wollte, aber da Julia ihr altes Selbstbewusstsein wiederfand, konnte Robert jeden Tag den wunderbaren Duft von Julias Parfüm in den Nikes einsaugen und sich so oft und so lange mit den Schuhen befriedigen wie er möchte.

Außerdem: wer weiß, ob sie die wirklich weggeschmissen hätte, vielleicht lägen die noch 2 Jahre im Schrank oder sie würde sich die Schuhe auch mal vor einem Club ausziehen und dort zurücklassen. Es war schon gut, auf Nummer sicher zu gehen.

Julia setzte einige Wochen später ihren Versuch, Florian für sich zu gewinnen, fort. 3 Monate später waren sie auch tatsächlich ein Paar. Melanie und ihr Freund zogen nach 4 Jahren On/Off-Beziehung endlich zusammen. Brigitte bekam in Roberts Baufirma einen Vollzeitjob als Sekretärin, nachdem ihre Vorgängerin aufgrund privater Gründe gekündigt hat. Das Verhältnis von Julia zu ihrer Mutter verbesserte sich ebenfalls spürbar, bis auf die üblichen Reibereien zwischen Teenager und Eltern und einigen anderen mehr oder weniger harmlosen Streitigkeiten.

— ENDE —
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-Roland-

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